Pöppinghausen: 0:17 und Dreierpack ins eigene Netz

Fußball-Stadtmeisterschaft

Im letzten Vorrundenspiel der Feld-Stadtmeisterschaft der Fußballer in Frohlinde gab es die bislang meisten Tore zu sehen: Mit 17:0 (5:0) siegte der Bezirksligist SV Wacker Obercastrop gegen den SuS Pöppinghausen (Kreisliga B). Immerhin gelang einem Pöppinghausener ein Dreierpack - leider ins eigene Tor.

CASTROP-RAUXEL

, 27.07.2014, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pöppinghausen: 0:17 und Dreierpack ins eigene Netz

Pöppinghausen (schwarz) und Obercastrop waren spielerisch selten auf einer Höhe. Dem SuS muss man jedoch Respekt zollen, dass sie trotz Personalmangels überhaupt angetreten sind.

Das Ergebnis relativiert sich schnell, wenn man sieht, mit welchem Aufgebot die Kanal-Elf auflief. Viele Stammspieler fehlten. Ein etatmäßiger Torwart stand nicht zur Verfügung. Feldspieler Moritz Zigan übernahm den Platz zwischen den Pfosten. Der junge Mann rettete, was zu retten war, klärte oft in Ausputzer-Manier die Bälle. An den Toren trug er keine Schuld. Ruhepausen gab es für den Aushilfs-Keeper nicht. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf sein Gehäuse zu. Das Pech war, dass die Formation von Wacker-Trainer Dennis Hasecke bis zum Schlusspfiff nicht locker ließ. Glücklichster Schütze beim Sieger war Dennis Teuber mit fünf Treffern. Der unglücklichste stand auf der anderen Seite. Jakob Frank traf dreimal ins eigene Netz. Alles in allem muss man den Hut vor Pöppinghausen ziehen.Faire Verlierer Die Kicker von Trainer Hans Werner Melis haben sich fair verhalten, ohne mit einer besonderen Prise Härte dem Favoriten ein Bein zu stellen. Vorsitzender Michael Prause hatte vor Anpfiff gesagt. "Wir wissen, dass wir keine Chance haben, aber einfach nicht antreten, das wollten wir nicht."

Neben Teuber beteiligten sich an der Torflut noch Maurice Ottberg (2), Stefan Kitowski (2), Sascha Schröder (2), Tom Wisnewski, Abdel-Latif Boudhan sowie Maik Bothe. Und eben Unglücksvogel Frank (3). 

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