Das Hobbyturnier „Pöttis Pott“ des VfB Habinghorst hat am Samstag 16 Teams im Habichthorst zusammengebracht. Es gab dort den angeblich größten Wanderpokal Nordrhein-Westfalens zu gewinnen.

von Sven Wesolowski

Habinghorst

, 18.06.2019 / Lesedauer: 4 min

Am Samstag traten 16 Fußballteams den Weg in den Habichthorst an, um den größten Wanderpokal NRWs zu erobern. Der 1-Meter-Pott ging in diesem Jahr zum ersten Mal an die Mannschaft Stiftung Wadentest. In einem spannenden Finalspiel setze man sich am Ende erst beim Neunmeterschießen durch. Die Stimbergteufel hatten hier das Nachsehen.

Das Turnier startete um 16 Uhr bei herrlichstem Fußballwetter. In 4 Gruppen a 4 Teams wurde um den Einzug ins Viertelfinale gekämpft. Manchmal war der Ehrgeiz einiger Weniger enorm, aber doch nie so unfair, dass die Schiedsrichter die roten Konsequenzen ziehen mussten. Die beiden Castroper Kultschiedsrichter Dieter Becker und Kurt Nawrath hatten alles im Griff und regelten die Vorkommnisse auf dem Rasen teils humorvoll und teils auch mit strenger Miene.

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Pöttis Pott: So war das Turnier in Habinghorst

Das Hobbyturnier „Pöttis Pott“ des VfB Habinghorst hat am Samstag 16 Teams im Habichthorst zusammengebracht. In diesem Jahr gab es dort den angeblich größten Wanderpokal des Landes Nordrhein-Westfalen zu gewinnen. Wir zeigen einige Bilder aus dem Stadion.
17.06.2019
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Hobbyturnier beim VFB - Orga Antje Wesolowski und Mike Buschkamp© Volker Engel
Hobbyturnier beim VFB - Kegelclub Die Vollen aus CR© Volker Engel
Hobbyturnier beim VFB Cheforganisator Sven Wesolowski© Volker Engel
Hobbyturnier beim VFB© Volker Engel
Hobbyturnier beim VFB© Volker Engel
Hobbyturnier beim VFB - SV Wacker Durchsaufen (schwarz) - Castroper Kickers© Volker Engel
© Sven Wesolowski
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In der Gruppe A setze sich am Ende mit drei Siegen der New Liver F.C. durch. Mit 10 Vorrundentreffern schenkte man den Gegnern die meisten Treffer aller Teilnehmer ein. Als Gruppenzweiter konnte sich NurWegenBierDa für die nächste Runde qualifizieren. Ausscheiden mussten leider die Castroper Kickers (Trainer und Väter der VfB-Jugend) und der SV Wacker Durchsaufen, was dem Teamnamen allerdings keinen Abbruch tat.

Die Gruppe B war die spannendste Vorrundengruppe. Man könnte sie auch als Todesgruppe bezeichnen. Am Ende lagen 3 Teams mit jeweils 6 Punkten gleichauf. Hier musste dann das Torverhältnis entscheiden. Der FC KopinNacken hatte die um ein Tor bessere Tordifferenz gegenüber den anderen Beiden und wurde somit Gruppensieger. Die Stimbergteufel wurden bei gleicher Tordifferenz , aber den mehr erzielten Toren Gruppenzweiter und verdrängten damit den Kegelclub Die Vollen auf Platz 3. Abgeschlagen wurden die SF Ickern letzter in der Gruppe, durften sich aber über ein geschossenes Tor freuen.

Die Gruppe C wurde vom Titelverteidiger FC Torlos Recklinghausen und der SpVgg Knallgas dominiert. Beide Teams blieben als einzige Teams ohne Gegentor. Der direkte Vergleich endete 0:0. Auch hier entschied dann das Torverhältnis zugunsten von Torlos Recklinghausen, die damit Gruppensieger wurden. Zweiter dementsprechend SpVgg Knallgas.

Chancenlos in dieser Gruppe waren die Ruhrpott Fighter und der SSV Winkel aus Datteln, die als einziges Teams keinen Treffer im Turnier erzielen konnten.

In der Gruppe D behielt die Stiftung Wadentest die Oberhand. Zweiter wurden die Beachhoppers Middelich aus Gelsenkirchen, die im letzten Vorrundenspiel mit 1:0 gegen Die Stinker gewannen und damit das Weiterkommen perfekt machten. Durch diese Niederlage belegten Die Stinker nur Platz 3 in der Tabelle. Platz 4 abgeschlagen erreichte noch Torpedo Bolzplatz, die auch die einzige schwerere Verletzung des Tages davontrugen. Gute Besserung Maurice von hier aus.

Die Viertelfinalspiele waren an Spannung kaum zu überbieten. Alle Spiele wurden nur mit einem Tor Unterschied gewonnen.

New Liver F.C. hatte dabei den Unglücksraben des Turniers auf seiner Seite, denn er verschoss im Neunmeterschießen gleich zweimal und besiegelte damit das Ausscheiden des Teams. Dem Vernehmen nach wurde es ein teurer Abend für den Kunstschützen. Nutznießer waren die Beachhoppers Middelich. Mit 9:8 behielten sie die Oberhand.

Die Geheimfavoriten FC KopinNacken, die in ihren Reihen einen bekannten 101-Tore-Mann hatten, schieden gegen die Henrichenburger SpVgg Knallgas mit 1:2 aus. Auch der Titelverteidiger FC Torlos Recklinghausen musste im Viertelfinale die Segeln streichen und unterlag den Stimbergteufeln mit 0:1. Im letzten Viertelfinale setze sich Stiftung Wadentest mit 1:0 gegen NurWegenBierDa durch.

Im ersten Halbfinale unterlagen die Beachhoppers aus Gelsenkirchen den Erkenschwicker Stimbergteufeln mit 1:2. Zeitgleich setze sich die Stiftung Wadentest mit 1:0 gegen die SpVgg Knallgas durch.

Das Spiel um den dritten Platz wurde zu einem Neunmeterschießen um den dritten Platz. Ohne Spielzeit begab man sich direkt zum Punkt und die Beachhoppers Middelich gewannen auch ihr zweites 9mSchießen mit 5:3 gegen Knallgas. Bemerkenswert war ein Schütze der Gelsenkirchener, der in beiden Neunmeter-Schießen jeweils den Panenka machte und den Ball in die Mitte des Tores (kleines Jugendtor) lupfte.

Das Finale um den großen Wanderpokal Pöttis Pott bestritten die Stiftung Wadentest und Stimbergteufel. Nach 14 Minuten hieß es 1:1: Neunmeter- Schießen! Hier mussten sich dann die Erkenschwicker der Stiftung Wadentest mit 4:5 geschlagen geben.

Gegen 21.45 Uhr durfte man bei der Siegerehrung das erste Mal unter frenetischem Jubel den Pokal in die Höhe recken, der vom Namenspatron direkt übergeben wurde. Anschließend wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Der VfB war hochzufrieden mit diesem Turnier. „Das Wetter war toll und die Gäste hervorragend“, so Sven Wesolowski. Und: Fürs nächste Jahr gibt es jetzt schon 12 Zusagen.

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