Profi auf Heimatbesuch, eine müde Korfballerin und der "kleine Andy"

Auf der Außenbahn

Immer wieder schön, wenn gestandene Fußballprofis den Amateursport nicht aus dem Blick verlieren und auch mal als Zaungast in der Kreisliga A am Spielfeldrand stehen. Marc Kruska ist so ein Profi, der dabei auch gleich der Heimat einen Besuch abstattet. Auch "Auf der Außenbahn" vertreten: Die Anstrengungen beim Passiv-Korfball und Erinnerungen an schwarz-weiße Fußballzeiten.

CASTROP-RAUXEL

, 23.03.2015, 17:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Profi auf Heimatbesuch, eine müde Korfballerin und der "kleine Andy"

2. Bundesliga - 14. Spieltag: FSV Frankfurt - Eintracht Braunschweig am 22.11.2014 im Frankfurter Volksbank Stadion in Frankfurt am Main (Hessen). Der Frankfurter Marc Kruska (l) bringt im Zweikampf den Braunschweiger Marc Pfitzner (r) zu Fall. Braunschweig gewann 0:3. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Marc Kruska, Profifußballer in Diensten des Zweitligisten FSV Frankfurt, stattete am vergangenen Wochenende seiner Heimatstadt Castrop-Rauxel einen Besuch ab. Und der 27-Jährige bewies einmal mehr, dass er trotz seiner Laufbahn weiter mit dem Castrop-Rauxeler Sport verbunden ist. Kruska war Zaungast bei der Kreisliga-A-Partie zwischen dem VfB Habinghorst und dem SuS Merklinde (1:3).

Karen Fuchs, Regionalliga-Korfballerin beim Schweriner KC und Trainerin der deutschen U17-Junioren-Auswahl, hatte am Sonntag offenbar anstrengende Turniertage als Coach beim World Cup in Schijndel (Niederlande) hinter sich. Nach ihrer Heimkehr um 20 Uhr mit Rang drei im Gepäck war sie für den heimischen Pressevertreter lange Zeit nicht erreichbar. Gegen 23 Uhr übermittelte sie die Nachricht, dass sie prompt auf der Couch eingeschlafen und jetzt aufgewacht sei - und: "Es war zwar anstrengend, hat aber auch Spaß gemacht."

Andreas "Andy" Köhler, Trainer des SV Wacker Obercastrop, hatte nach dem verlorenen 0:2-Derby gegen die Spvg Schwerin in der Fußball-Bezirksliga natürlich nicht viel zu lachen. Dafür schmunzelte er vor der Partie über ein schwarz-weißes Mannschaftsfoto von 1976, das Norbert Witczak, früherer Profi (u. a. Viktoria Köln) und späterer Trainer, dem nach Obercastrop gewechselten Übungsleiter präsentierte. Als C-Jugendlicher hatte der "kleine Andy" aus Merklinde für ein Jahr unter Trainer Witczak bei der SG Castrop gespielt, weil sein SuS Merklinde in der Zeit kein Team in dieser Altersklasse stellte.

Lesen Sie jetzt