RN-Spiel des Tages war ein Trauerspiel für Merklinde

CASTROP-RAUXEL Dem Regen entsprechend wurde die Begegenung der beiden Ex-Bezirksligisten zwischen FC Frohlinde und dem Favoriten SuS Merklinde am 14. Spieltag der Fußball-Kreisliga A zu einem "Trauerspiel" für die Gäste.

von Von Moritz Süß

, 11.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Bereits wenige Sekunden nach dem Anpfiff konnte der zuvor von FCF-Coach Udo Drees als "kaltschnäuzigen Torschützen" gepriesenen Torsten Leszcynski seine Qualitäten unter Beweis stellen. Bis kurz vor das Tor der Gäste herangearbeitet netzte Leszcynski den Ball zur 1:0-Führung (1.) für seine Farben ein.

Von Schock keine Spur. Merklinde begann den Gastgeber immer wieder in die eigene Hälfte zu drängen. Torchancen blieben nicht aus. Unter anderem durch Dominik Langer, der freistehend fünf Meter vom Tor entfernt die Kugel nach einem Pass von Christian Loenser, verfehlte.

Auch Udo Drees bemerkte den Ernst der Lage für seine Schützlinge: "Leute, wir kommen da nicht mehr gezielt raus. Jetzt müssen wir wieder wach werden." Trotz der mahnenden Worte konnte Merklinde immer wieder ein Offensivspiel aufbauen, bei dem oftmals auch Spielertrainer Toni Kotziampassis beteiligt war. In der 30. Minute mit einem Fernschuss nur knapp am Tor vorbei.

Rot wegen Meckerns

Mitte der zweiten Halbzeit verloren die Merklinder Dennis Kock. Er sah "Rot" wegen Meckerns (64.). Trotz Unterzahl spielte die Kotziampassis-Elf weiterhin "Einbahnstraßenfußball" auf das Frohlinder Tor. Unter anderem durch Rafet Ademi, der es mit einem Fernschuss (54.) versuchte, aber sein Ziel verfehlte. Den nächsten Treffer markierten indes die Frohlinder. In der 75. Minute bahnte sich erneut Leszcynski den Weg zum Tor - mit Erfolg.

Unter Zeitdruck konnte gab es auch für SuS-Keeper David Kulina kein Halten mehr. Er versuchte sich mit einem Vorstoß als Feldspieler, der jedoch an der FCF-Abwehr scheiterte. Ein Anschlusstreffer blieb dem SuS Merklinde dennoch nicht verwehrt: Ivica Ivancic versenkte den Ball in der Nachspielzeit mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum 1:2 (92.).

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