Ruderer Malte Jakschik ist „positiv überrascht“

Erste Saison im Deutschland-Achter

Der Ruderer Malte Jakschik vom RV Rauxel hat seine erste Saison im Deutschland-Achter absolviert. Im Interview blickt er zurück auf das erfolgreiche Jahr, in dem er mit dem deutschen Team unter anderem den Europameister-Titel feiern konnte.

CASTROP-RAUXEL

, 15.10.2014, 13:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Doppelvierer ohne Steuermann des RVR Rauxel gewann bei den Deutschen Sprintmeisterschaften in Eschwege in der Besetzung (v.l.n.r.): Malte Jakschik, Lukas Denneborg, Michel Palisaar und Nicolai Müller-Roden.

Der Doppelvierer ohne Steuermann des RVR Rauxel gewann bei den Deutschen Sprintmeisterschaften in Eschwege in der Besetzung (v.l.n.r.): Malte Jakschik, Lukas Denneborg, Michel Palisaar und Nicolai Müller-Roden.

Wie sind Sie insgesamt mit ihrer erste Saison im Deutschland-Achter zufrieden? Malte Jakschik: Ich bin positiv überrascht vom Verlauf der Saison. Zunächst einmal war es nur mein Ziel, im A-Team Fuß zu fassen. Dass es dann gleich so viele Erfolge mit dem Deutschland-Achter gab, ist natürlich sehr erfreulich.Gab es Rennen, die für Sie besonders wichtig waren? Eigentlich waren alle Finalrennen bei den großen Wettbewerben besondere Erlebnisse. Mit den Siegen bei der Europameisterschaft und im Weltcup haben wir frühzeitig gezeigt, dass wir gut in Form sind. Dass wir bei der WM "nur" Zweiter geworden sind, war im ersten Moment enttäuschend. Aber mittlerweile freuen wir uns auch über diese sehr gute Platzierung.

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Haben Sie sich nach der erfolgreichen ersten Saison bereits neue Ziele mit dem Deutschland-Achter gesetzt? Das wäre sicherlich verfrüht. Zunächst einmal muss ich überhaupt wieder den Sprung in den Achter schaffen. Bei uns ist es so, dass jeder zum Jahresende wieder bei Null anfängt. Man muss sich über die Leistungstests neu für die Mannschaft qualifizieren.

Vorausgesetzt, dass Sie auch 2015 wieder im deutschen Achter sitzen: Ist dann der WM-Titel das große Ziel? Nachdem wir diesmal den Sieg knapp verpasst haben, ist das natürlich ein Thema. Wir hätten sicherlich nichts gegen einen WM-Titel einzuwenden. Aber das hängt ja letztlich auch immer davon ab, wie stark sich die Boote aus den anderen Ländern entwickeln. Das kann man jetzt noch nicht wirklich einschätzen.

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Am vergangenen Wochenende haben Sie mit dem Doppel-Vierer des RV Rauxel den Titel bei der Sprint-DM gewonnen. Wie wichtig war Ihnen dieses weitere Erfolgserlebnis? Zunächst einmal war es ein sehr schönes Erlebnis, weil die Besetzung mit Michel Palisaar, Lukas Denneborg, Nicolai Müller-Roden und mir aus unserer früheren Trainingsgruppe beim RVR bestanden hat. Das hat wirklich großen Spaß gemacht.

Welche Bedeutung hat es noch für Sie, für Ihren Verein anzutreten? Ich finde es sehr wichtig, dass man nach Möglichkeit auch noch bei seinem Verein präsent ist. Leider schaffe ich es momentan nur noch sehr selten, für den RVR anzutreten. Die Sprint-DM war zuletzt der einzige Termin der in den Zeitplan gepasst hat.Wie geht es für Sie weiter? Am Stützpunkt Dortmund steht der Trainingsauftakt für die neue Saison mit der Nationalmannschaft unmittelbar bevor. Zur Jahreswende werden wir ein Trainingslager absolvieren. 

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