Ruderer Malte Jakschik steigt bei der EM ins Boot

Für den Deutschland-Achter

Ruderer Malte Jakschik vom RV Rauxel darf sich über eine besondere Nachricht freuen: Er wurde von Bundestrainer Ralf Holtmeyer für den Deutschland-Achter bei der Europameisterschaft in Belgrad (Serbien/30. Mai bis 1. Juni) nominiert.

CASTROP-RAUXEL

, 22.05.2014, 15:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wohlbehütet zwischen zwei Olympiasiegern, Maximilian Reinelt (3. von vorne) und Richard Schmidt (5. von vorne), sitzt der Debütant Malte Jakschik bei der EM in Belgrad im Deutschland-Achter.

Wohlbehütet zwischen zwei Olympiasiegern, Maximilian Reinelt (3. von vorne) und Richard Schmidt (5. von vorne), sitzt der Debütant Malte Jakschik bei der EM in Belgrad im Deutschland-Achter.

Der 20-Jährige, der in Bochum im vierten Semester Maschinenbau studiert, bleibt in seiner Freude über die Benennung gar in seinem beruflichen Fach. Er sagt: "Es muss in einer Maschine alles gut aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten, damit sie effizient arbeitet. Ich freue mich, dass ich im Achter daran mitarbeiten darf, dass diese Maschine gut läuft."Zweite EM-Teilnahme Es ist Jakschiks zweite Teilnahme an den europäischen Titelkämpfen. Vor Jahresfrist gewann er im Vierer mit Toni Seifert (RTHC Leverkusen), Felix Wimberger (Passauer RV) und Maximilian Planer (Bernburger RC) Bronze in Sevilla (Spanien). Nun also der Start im deutschen Paradeboot, das 2012 bei den Olympischen Spielen in London die Goldmedaille holte und nun ebenfalls nur ein Ziel im Blick hat: Die Titelverteidigung des EM-Titels nach dem Triumph im Vorjahr in Sevilla. Maximilian Reinelt (Ulmer RC), Richard Schmidt (RV Treviris Trier), Eric Johannesen (RC Bergedorf), Andreas Kuffner und Martin Sauer (beide Berliner RC) saßen damals bereits im Boot. Jakschik, Wimberger und Planer stoßen neu hinzu.

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Diese hatten sich mit ihren guten Leistungen bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in Köln im April und bei der internationalen Wedau-Regatta am vergangenen Wochenende in Duisburg für den Achter empfohlen. Der Bundestrainer nominierte exakt jene Akteure, die bei den Wettkämpfen in Köln die ersten vier Plätze im Zweier belegt hatten. Dazu kommt Martin Sauer.

 

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