RV Rauxel baut Vorsprung weiter aus

Rudern: Bundesliga

Beim vierten Renntag zur Ruder-Bundesliga in Leipzig hat der Frauen-Achter des RV Rauxel den zweiten Platz belegt und somit seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf seine Verfolger auf nunmehr fünf Punkte ausgebaut. Die Platzierung passt den Ruderinnen natürlich, die Leistung selbst nicht ganz.

CASTROP-RAUXEL

, 16.08.2015, 21:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Wir hatten nicht den besten Renntag", erklärte Trainer Michel Palisaar, "wir sind schon mal sauberer gerudert." Auf dem Elsterflutbett in Leipzig hatte der RVR einige Trainingsausfälle zu kompensieren, so Palisaar, Platz zwei sei daher "super". Im Finale musste sich das Team von der Wartburginsel (1:04,50 Minuten) dem Hanau-Achter (1:03,38) geschlagen geben. Die Hessinnen rangieren zwar nur auf Platz sieben der Gesamt-Tabelle, haben sich aber vor dem Renntag in Leipzig mit U23-Junioren-Ruderinnen verstärkt. "Das macht einen Unterschied", sagte Palisaar.

Mit Zielfoto zum Sieg

Im Halbfinale hatten sich die Rauxelerinnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Hansa-Sprintern geliefert. Erst nach der Betrachtung des Zielfotos konnte die RVR-Besatzung zum Sieger erklärt werden. Nur rund fünf Zentimeter betrug ihr Vorsprung im Ziel. Hundert Meter zuvor hatte das Team von der Wartburginsel noch hinter den Hamburgerinnen zurück gelegen. "Diesmal haben wir sehr viel über Engagement gemacht, nicht über die Technik", sagte Palisaar.

Im Viertelfinale hatte sich der RV Rauxel (1:03,65) gegen den DRC Hannover (1:04,23) durchgesetzt. Das Achtelfinale hatte er (1:06,15) zuvor gegen den Lübecker Achter (1:07,53) gewonnen. In den Zeitläufen zum Auftakt des Renntages waren die heimischen Ruderinnen (1:05,22) Zweitschnellste hinter dem Crefelder RC (1:04,77).

"Wir hatten diesmal Schwierigkeiten, in den Renntag zu kommen; von Rennen zu Rennen hat es dann besser geklappt", so Michel Palisaar. Der erste Meistertitel für die Rauxelerinnen ist in greifbare Nähe gerückt. Palisaar: "Der Titel ist nun unser Ziel." Der Trainer will ihn beim Saisonabschluss in Hamburg (Samstag, 12. September) mit einem weiteren Podestplatz einstreichen.

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