RV Rauxel begrüßt Neustrukturierung

Rudern: Wettbewerb neu aufgestellt

Die Ruder-Bundesliga (RBL) und ihr amtierender Meister – der Frauen-Achter des RV Rauxel – blicken Veränderungen entgegen. Der Deutsche Ruderverband (DRV) hat die RBL übernommen. Zudem wird der Frauen-Achter demnächst in einem Feld von insgesamt 16 statt wie bisher elf Teams antreten.

Castrop-Rauxel

, 10.02.2016, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Frauen-Achter des RV Rauxel.

Der Frauen-Achter des RV Rauxel.

„Es wächst jetzt zusammen was eigentlich zusammengehört“, kommentierte Boris Orlowski, der als RBL-Organisator weiterhin im Amt bleibt. Renko Schmidt, der diese seit 2009 initiierte Wettkampfserie für Vereins-Achter als Geschäftsführer vorangetrieben hatte, werde dieses Amt in Zukunft nicht mehr ausüben.

Breiter aufgestellt

Über die Verbandsgeschäftsstelle des DRV sei man nun breiter aufgestellt, so Orlowski. „Das lässt dem Verband Raum für Innovationen und spart in organisatorischen Abläufen auch Kosten.“ Der DRV sieht ebenfalls Vorteile darin, die RBL enger an sich zu binden.

Das bisherige Bundesliga-Konzept weiche mit einer Sprint-Strecke von 350 Metern bewusst vom herkömmlichen olympischen Wettkampfrudern ab, kommentiert Christian Baumann, der Generalsekretär des DRV. „Anstatt der traditionellen 2000 Meter-Strecke, die aufgrund der räumlichen Anforderungen zumeist etwas außerhalb gelegen ist, geht die Ruder-Bundesliga direkt in die Zentren der Städte.“

Auch der amtierende Meister im Frauen-Wettbewerb äußert sich positiv. So erklärte Berthold Oberkönig, zweiter Vorsitzender der RVR-Ruderabteilung: „Unser Engagement wird auf jeden Fall fortgesetzt. Wenn die RBL in den Terminplan des DRV aufgenommen wird, ist das eine Aufwertung. Dann steht die geballte Ruder-Nation dahinter.“

Künftig mit 16 Teams

Kira Soba, Schlagfrau des RVR-Achters, beurteilt die Veränderungen ebenfalls wohlwollend: „Ich finde es gut, dass die RBL mittlerweile anerkannt ist. Durch die Übernahme des Verbandes wird das noch unterstrichen.“

Doch die Aufstockung auf 16 Besatzungen wird es für die Rauxeler Titelverteidigerinnen nicht leichter machen. Künftige Herausforderer können sich über die Lizenzgebühr von aktuell 2100 Euro in die Liga einkaufen. Kira Soba: „Ich denke, es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass auch die Mannschaften, die wie aus dem Nichts kamen, vorne mitfahren konnten. Da sollten wir auf alles gefasst sein.“

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