RVR-Frauen stellen sich internationaler Konkurrenz

Rudern: Champions League

Nach dem ersten Titelgewinn in der Ruder-Bundesliga (RBL) wartet gleich die nächste Herausforderung auf den Frauen-Achter des RV Rauxel. Der deutsche Titelträger von der Wartburginsel tritt am Wochenende (19./20. September) in der Rowing Champions League in Berlin an.

CASTROP-RAUXEL

, 17.09.2015, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Frauen-Achter des RV Rauxel.

Der Frauen-Achter des RV Rauxel.

Wie in der RBL, startet die Rauxeler Crew auch im internationalen Wettbewerb auf einer ungefähr 350 Meter langen Sprintstrecke. Auf der Spree in Berlin trifft der deutsche Titelträger allerdings auf internationale Konkurrenz.

Gemeldet sind – unter anderen - Boote aus den Niederlanden (Nereus Amsterdam), Spanien (Real Circulo de Labradores de Sevilla) und der Schweiz (Ruderclub Zürich). Aber auch mit Gegenspielern aus Großbritannien (Tideway Scullers London) und vom RBL-Vize-Meister (Minden-Achter) ist zu rechnen.

„Ein gelungener Auftritt in der Champions League wäre auf jeden Fall das i-Tüpfelchen der Saison 2015“, erklärte RVR-Pressewartin Inga Döhring. Im nationalen RBL-Wettbewerb hatten die Rauxelerinnen das Geschehen vier Renntage lang dominiert - und machten im abschließenden Kräftemessen auf der Hamburger Binnenalster mit Platz sechs den nationalen Meistertitel perfekt.

Im Jahr 2014 war die Crew von der Wartburginsel noch als Vize-Meister hinter dem Crefelder RC in der Champions League angetreten – und hatte dort den dritten Platz belegt. Nun tritt sie als deutscher Titelträger an. Leichter wird es dadurch aber nicht, wie RVR-Schlagfrau Kira Soba anmerkte: „In der RBL hat man fünf Renntage, um sich zu beweisen. In der Champions League gibt es nur dieses eine Wochenende, an dem alles stimmen muss.“ 

Trainer Michel Palisaar wischt alle Sorgen seines Teams mit einer durchaus prägnanten Kampfansage weg: „Wir wollen im großen Berlin zeigen, wie man im kleinen Castrop-Rauxel rudert.“

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