Schlüssel-Techniker und Erinnerungen eines Profis

Auf der Außenbahn

Schadet nie, wenn der Trainer seinen Spielern demonstriert, dass er selbst mit dem Ball umgehen kann. Schwerins Suri Ucar lässt den Ball dafür aber einfach weg. Baris Özbek erinnert sich für einen Duisburger Lokalsender an seine Kindheit in Castrop-Rauxel; in Henrichenburg beeindruckt Werder Bremen und beim Handball traut sich ein Keeper was.

CASTROP-RAUXEL

04.04.2016, 17:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwerins (gelb) Suri Ucar kann es mit Ball derzeit zumindest auf dem Feld nicht. Für eine kleine Einlage reicht es beim verletzten Spielertrainer aber allemal.

Schwerins (gelb) Suri Ucar kann es mit Ball derzeit zumindest auf dem Feld nicht. Für eine kleine Einlage reicht es beim verletzten Spielertrainer aber allemal.

Suri Ucar, Fußballspieler und derzeit spielender Interimstrainer der Spvg Schwerin, demonstrierte in der Halbzeitpause der Bezirksliga-Begegnung gegen Eintracht Datteln (9:0) seine Fertigkeit mit den Füßen. Nicht im Spiel, weil er derzeit verletzt ausfällt. Aber als ihm ein Betreuer aus größerer Distanz den Kabinenschlüssel zuwarf, nahm ihn der Techniker nicht mit den Händen, sondern mit seinem Fuß aus der Luft an.

Günter Beckmann, 2. Vorsitzender des TuS Henrichenburg, hatte am Wochenende einen recht kurzen Draht zum großen Fußball. Mit seinem Verein war er Gastgeber für den Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen, der sich auf dem Rasenplatz an der Lambertstraße auf sein Samstagabend-Spiel bei Borussia Dortmund vorbereitete. Zum Trainingstermin verspäteten sich die Hanseaten. Beckmann berichtete: "Die Verantwortlichen von Bremen haben mich extra noch einmal angerufen, nur um mir zu sagen, dass sie noch zehn Minuten benötigen. Das hat mich schon beeindruckt."

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Baris Özbek, Profifußballer aus Castrop-Rauxel, ist als Neuzugang beim Zweitligisten MSV auch ein Thema für das Duisburger Stadtfernsehen. Der Sender Studio 47 hat für seine Reihe "Zebravision" einen sechsminütigen Beitrag über Özbek produziert, in dem der 29-Jährige unter anderem auch über seine Kindheit in der Europastadt spricht.

Alexander Busche, Torwart des Handball-Landesligisten TuS Ickern, trat beim 26:25-Sieg beim TV Brechten selbst als Torschütze in Erscheinung. In der Schlussminute traf er ins leere Tor, nachdem sein Gegenüber die Feldspieler im Angriff unterstützt hatte. "Ich habe zunächst gedacht, dass Alex einen langen Pass spielen will", kommentierte TuS-Trainer Ralf Utech schmunzelnd und lobte die selbstbewusste Aktion seines Keepers: "Es gehört schon einiges dazu, sich solch einen Wurf 25 Sekunden vor dem Spielende zuzutrauen."

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