Schwerins neuer Trainer Fabian Kloes meint: „Das Titelrennen ist offen wie noch nie“

Korfball-Regioonalliga

Am ersten Spieltag in Deutschlands höchster Spielklasse gab es keine Überraschungen. Die Trainer haben allerdings schon Tendenzen entdeckt.

Castrop-Rauxel

, 17.09.2019, 22:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schwerins neuer Trainer Fabian Kloes meint: „Das Titelrennen ist offen wie noch nie“

Schwerins WM-Fahrer Pascal Demuth (am Ball) und der SKC 1 setzten sich im vereinsinternen Regionalliga-Duell mit dem SKC 2 deutlich mit 21:10 durch. © Volker Engel

Am ersten Spieltag der Korfball-Regionalliga hatte der Vize-Meister KV Adler Rauxel am Ende deutlich mit 25:15 (11:10) gegen den HKC Albatros die Nase vorn. Das vereinsinterne Duell gewann der Schweriner KC 1 souverän mit 21:10 gegen Aufsteiger Schwerin 2.

Schweriner haben eine Mission


Der neue SKC-Trainer Fabian Kloes, der vom Meister SG Pegasus Rommerscheid (Rheinland) nach Castrop-Rauxel kam, hat eine Mission. Wie er selbst berichtete: „Wir haben uns vorgenommen, unseren Stil zu modernisieren. Dabei wollen wir allerdings nicht unsere Stärken beiseiteschieben.“ Der Coach möchte sich dafür Zeit nehmen. Dabei nimmt er auch in Kauf, dass seine neuen Schützlinge nicht die Play-Off-Endspiele um den Meister-Titel erreicht. Kloes: „Es kann sein, dass wir wieder Vierte werden. Meiner Meinung nach ist erstmals sein Jahren nicht vorprogrammiert, dass Pegasus und Adler um den Titel spielen.“

Schwerins neuer Trainer Fabian Kloes meint: „Das Titelrennen ist offen wie noch nie“

Adler-Coach Patrick Fernow (l.) und seine Einwechselspieler sahen einen klaren Sieg gegen Albatros. © Volker Engel

Die SG Pegasus habe daran zu knabbern, dass David Liepold (nach Rauxel) und die die portugiesische Nationalspielerin Isabel Almeida nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Rauxeler müssen erst einmal kompensieren, dass Führungsspieler Henning Schmidt seine Laufbahn beendet hat.

Andere Sorgen hat Marc Lüßer, der Trainer des HKC Albatros. In der Vorbereitungsphase konnten die Albatrosse nur selten trainieren, da keine adäquate Halle zur Verfügung stand. Lüßer meint: „Ich hoffe, dass wir diesen Rückstand rechtzeitig aufholen, bis die wichtigen Spiele gegen den Abstieg gegen Pegasus 2 und Schwerin 2 kommen.“ Der Coach hofft auch, bald wieder auf die verletzten Tanja Krasemann und Michelle Gust zurückgreifen kann.

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Den SKC 2 möchte der Albatros-Übungsleiter am kommenden Spieltag unter die Lupe nehmen, da er nach der Partie des HKC in der Sporthalle an der B235 aufläuft. Bis er Pegasus 2 zu sehen bekommt, dauert es noch bis November.

Viele Adler-Fans in der Halle

An ihrer Chancenverwertung müssen die Spieler des KV Adler Rauxel noch arbeiten. Das ließ Tim Langhorst, Spieler und Sprecher des Teams nach dem Sieg gegen Albatros durchblicken: „Trotz gefälliger Spielzüge haben wir fast in jedem Angriff eine oder mehrere 100-prozentige Chancen verpasst.“

Die Rauxeler bekamen am Sonntag viel Unterstützung, wie Langhorst lobte: „Wir haben uns gefreut, dass unser Fanblock prall gefüllt war mit Nachwuchsspielern und ihren Eltern. Das zeigt auch wieder, in welch besonderem Verein wir alle spielen dürfen.“

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