SG Castrop steht bei TuS Stockum nach Auftaktpleite vor nächster Chance

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Nicht viel Zeit, die 0:4-Niederlage zum Saisonauftakt gegen den FC Roj aufzuarbeiten, haben die Bezirksliga-Fußballer der SG Castrop. Am Mittwoch geht es zum Nachholspiel beim TuS Stockum.

Castrop

, 15.09.2020, 19:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Keine Zeit zum Durchatmen hat die SG Castrop in der Fußball-Bezirksliga. Am Sonntag musste sich die SG dem Titelanwärter FC Roj Dortmund mit 0:4 (0:4) beugen. Schon am Mittwoch (16.9.) arbeiten die Castroper Corona-(Verdachtsfall-)Altlasten auf: Sie treten ab 19.30 Uhr beim TuS Stockum an. Ursprünglich hätte auf Naturrasen gespielt werden sollen, nun ist es Kunstrasen.

Nur ein Paar Schuhe in der Tasche

SG-Spielertrainer Dennis Dannemann erklärt: „Das Hauptfeld mit dem Rasen hat kein Flutlicht. Für das Abend-Spiel geht es daher auf den Kunstrasen. Das ist gut. Wir müssen uns nicht an ungewohntes Geläuf gewöhnen und kein zweites Paar Fußballschuhe mitnehmen.“

Verzichten müssen die Castroper auf den an der Schulter verletzten Goalgetter Tugrul Kurt sowie die urlaubenden Pascal Heuser (Torwart) und Mesut Aktas (Mittelfeld-Regisseur). Über den Gastgeber TuS Stockum haben die Coaches Tino Westphal und Dannemann nicht viele Informationen - nur dass die Vorbereitung der Wittener offenbar durchwachsen verlaufen ist.

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Am Sonntag wurde den SG-Castrop-Fans zu Beginn des Duells mit dem FC Roj Angst und Bange. Die Castroper Kicker konnten sich nur selten aus der eigenen Spielhälfte befreien. Der Ballgewandtheit und dem Tempo der Gäste aus Dortmund hatten sie nichts entgegenzusetzen. Der spielende Trainer Dannemann sagte: „Wir sind in jedem Laufduell zu spät gewesen und haben bei den ersten drei Tore zu simple individuelle Fehler gemacht.“

Manndeckung wäre Verschwendung gewesen

Hätten die Castroper den überragenden FC-Kapitän Marcel Ramsey im Mittelfeld in Manndeckung nehmen sollen, um den Dortmunder Motor zu drosseln? Dannemann: „Nein, das macht gegen einen Spieler seiner Klasse gar keinen Sinn. Du bekommst ihn nicht in den Griff – und in der Defensive fehlt dann ein Mann.“

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Auch Routinier Ingmar Holtkamp hätte in der Start-Elf nicht die Gegentore verhindern können, ist sich Dannemann sicher. Holtkamp war dann aber als Einwechselspieler zur zweiten Halbzeit genau der richtige Mann. Die Dortmunder hatten den Großteil ihrer Kraft gelassen. Und der Hüne konnte mit seiner Körperkraft und Ruhe leicht Bälle erobern. Damit nicht genug. Seine weiten Diagonalpässe auf Stefan Strasser und Dannemann auf Linksaußen brachten den FC Roj mehrfach in Verlegenheit.

Dadurch ergaben sich auch einige Chancen auf einen Anschluss-Treffer. Der Lohn für die gute zweite Halbzeit in allen SG-Mannschaftsteilen blieb aber aus – noch.

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