Sieberg fährt auf heißen Kohlen

Radsport

Quasi "auf heißen Kohlen" ist Radprofi Marcel Sieberg am Samstag und Sonntag bei der Zwei-Tage-Fahrt World Ports Classic zwischen Rotterdam und Antwerpen gefahren. Direkt nach dem Ende der Rennens fuhr er heim zu seiner Frau, die im neunten Monat schwanger ist.

CASTROP-RAUXEL

, 25.05.2014, 21:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sieberg fährt auf heißen Kohlen

Marcel Sieberg erwartet in den kommenden Tagen Nachwuchs.

Laut Sieberg lief auf der ersten Etappe (195 Kilometer) "alles nach Plan". Der Rauxeler und sein Team vom belgischen Rennstall Lotto-Belisol führten ihren Sprint-Kapitän zum Sieg, den er im Schluss-Spurt nach 4:41,01 Stunden vor Alexander Porsev (Team Katusha) und dem späteren Gesamtsieger Theo Bos (Belkin Pro Cycling) landete. Sieberg wurde mit zehn Sekunden Rückstand auf Rang 99 gewertet. Tags darauf, bei der 160,50 Kilometer langen "Rückfahrt" von Antwerpen nach Rotterdam habe bis 1,5 Kilometer vor dem Ziel alles gestimmt. Greipel war im Vorderfeld platziert, stürzte dann allerdings beinahe. Sieberg: "Somit war er raus aus dem Kampf um die vorderen Plätze." Der Australier Gregory Henderson fuhr als bester Lotto-Belisol-Fahrer als Dritter über den Zielstrich und wurde Vierter der Gesamtwertung. Greipel landete auf Rang sieben.

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