Sieberg feiert Premiere für sein neues Team

Radsport

Marcel Sieberg hat seinen ersten Einsatz im neuen Trikot absolviert. Beim Cancer Council Classic, dem Prolog zur Tour Down Under, hat der Castrop-Rauxeler Radprofi den 49. Platz belegt. Als Anfahrer verhalf er seinem Kapitän André Greipel zu einem 15. Platz

CASTROP-RAUXEL

17.01.2011, 11:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marcel Sieberg, Radprofi beim Team Omega Pharma-Lotto.

Marcel Sieberg, Radprofi beim Team Omega Pharma-Lotto.

Für beide Fahrer war es der erste Renneinsatz für das Team Omega Pharma-Lotto. Ein Massensturz in der vorletzten Kurve hatte den ersten Zweikampf der Topsprinter Mark Cavendish von Siebergs Ex-Team HTC Columbia und André Greipel in Australien verhindert. Beide Radprofis blieben ohne Blessuren, der Crash im Finale des Wohltätigkeitskriteriums über 51 Kilometer bremste aber ihre Fahrt entscheidend, so dass andere um den Sieg spurteten. Cavendishs Teamkollege Matthew Goss aus Australien nutzte die Gunst der Stunde und gewann in Adelaide das Rennen zugunsten der Flutopfer in Queensland. Das Kriterium sollte einen Vorgeschmack auf die 13. Tour Down Under geben, die am Dienstag, 18. Januar, beginnt.Standortbestimmung ab Dienstag

Trotz des Sturzes feierte HTC Columbia einen Doppelsieg. Hinter Goss, der als härtester Konkurrent des Vorjahressiegers André Greipel im Kampf um den Gesamtsieg gehandelt wird, sprintete der Cavendish-Anfahrer Mark Renshaw vor Altmeister Robbie McEwen (RadioShack) auf den zweiten Platz.

Greipel, im Vorjahr dreifacher Etappensieger in Australien, und Gerald Ciolek (Quick Step) hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Greipel, seinem ehemaligen Teamkollegen Cavendish in starker Abneigung verbunden, wurde 15., der ehemalige Milram-Profi Ciolek belegte Platz 35.

"In den letzten Kurven geht es hier immer ein bisschen verrückt zu. Ich weiß nicht, wer für den Sturz verantwortlich war. Wichtig für mich war heute zu sehen, dass meine Mannschaft vorn viel gearbeitet hat und meinen Sprintfähigkeiten vertraut. Ab Dienstag wird man sehen, wo ich stehe - das Training bei uns zu Hause war wegen des Winterwetters nicht leicht", sagte Greipel.

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