Siege müssen her für Schwerin und Castrop am letzten Spieltag des Jahres 2019

rnFußball-Bezirksliga

Am Sonntag, 8. Dezember, wird noch einmal Fußball gespielt. Schon ist das Bezirksliga-Jahr 2019 gelaufen.

Castrop-Rauxel

, 06.12.2019, 17:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

16 von 28 Saisonspiele sind absolviert, wenn am Sonntag gegen 16.15 Uhr der Abpfiff ertönt. Bis zum 16. Februar ist danach Winterpause. Die Spvg Schwerin (10.) spielt daheim gegen Westfalia Gelsenkirchen (7.). Die abstiegsgefährdete SG Castrop (13.) reist zum VfB Kirchhellen (11.). Für die Castroper Trainer und Spieler gibt es viele gute Gründe, engagiert aufzutrumpfen, um sich nach Siegen umso mehr aufs Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr freuen zu dürfen.

Spvg Schwerin - Westf. Gelsenkirchen

(So, 14.30, Grafweg)

Nach fünf Niederlagen in Folge wollen sich Schwerins Fußballer mit einem „Dreier“ gegen Westfalia 04 Gelsenkirchen erfolgreich von den eigenen Fans verabschieden. So sieht das auch Trainer Dennis Hasecke: „Ein Sieg zum Jahresabschluss wäre gut für das Selbstwertgefühl. Zumal wir bei den letzten fünf Niederlagen nie schlechter waren als die jeweiligen Gegner.“

Erfreulich ist, dass die Spvg gegenüber dem 0:1 beim Erler SV auf zwei Stürmer setzen kann, die im Spiel beim Spitzenreiter fehlten. Nico Chrobok und Andre Pape greifen wieder an. Chrobok fehlte zuletzt wegen Fieber, und Pape feierte den zweiten Geburtstag seines Sohnes.

Bedauerlich ist indes, dass Timo Ballmann in Erle den Mund nicht halten konnte, im ersten Einsatz nach längerer Verletzungspause sofort die Gelb-Rote Karte kassierte, und folglich gegen Gelsenkirchen gesperrt ist. Durch Ballmanns Ausfall fehlt also eine der schnellen Flügelzangen. Trotzdem ist Trainer Hasecke positiv gestimmt. Er sagt: „Bei einem Sieg hätten wir 25 Punkte, was uns auch in der Tabelle wieder nach vorne bringen würde.“ In der Tat: Von Rentfort (4.) bis Schwerin (10.) sind es nur drei Punkte Unterschied.

VfB Kirchhellen - SG Castrop

(So, 14.30, Loewelfeldstraße)

„Wir fahren nach Kirchhellen, um zu gewinnen“, sagt Castrops Trainer Dennis Dannemann mit Nachdruck. Das auch in dem Wissen, im Hinspiel gegen den VfB mit 2:1 einen von bislang nur drei Siegen eingefahren zu haben. Aber Vorsicht: Kirchhellen ist daheim eine Macht, hat 13 der 15 Punkte dort gesichert.

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„Im Kirchhellen-Spiel gibt es eine ähnliche Situation wie jüngst gegen Waltrop: Wir müssen gewinnen, um im Abstiegskampf dem VfB näherzukommen. Um uns dann gleich nach der Winterpause im Endspiel gegen Suderwich vollends von den Abstiegsrängen zu verabschieden“, so Dannemanns Theorie, die nun nur noch in die Praxis umgesetzt werden muss.

Beim Training unter der Woche knöpfte sich Castrops Trainer-Duo Tino Westphal/Dannemann in Gesprächen insbesondere die Stürmer vor, die beim 0:1 gegen Disteln einmal mehr Durchschlagskraft vermissen ließen: „Es war noch nie so einfach, gegen Disteln zu gewinnen.“ Ob diese Gespräche gefruchtet haben, wird sich in Kirchhellen zeigen. Personell gibt es bei der SG keine wirklich neuen Botschaften.

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