Hiobsbotschaft für den VfB Habinghorst in der Kreisliga B wenige Tage vor dem Beginn der neuen Saison: Ihr Spielertrainer Marc Olschewski hat sich schwer verletzt und fällt lange Zeit aus.

Castrop-Rauxel

, 08.08.2018, 16:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wir haben bei Marc Olschewski nachgefragt, wie sein Team sein Fehlen kompensieren soll und ob der angepeilte Kreisliga A-Aufstieg des VfB Habinghorst gefährdet ist.

Herr Olschewski, das 5:5 am Samstag gegen den Türkischen SV Dortmund war überschattet von Ihrer Verletzung. Was ist passiert?

Ich habe mir einen Kreuzbandriss zugezogen. Das ist ziemlich dumm gelaufen. Nach einem Schuss bin ich mit dem Schussbein unglücklich aufgetreten. Ich werde jetzt wohl sechs Monate ausfallen.

Damit scheint die Hinrunde für Sie gelaufen. Wer wird Ihre Position im Mittelfeld nunmehr übernehmen?

Zum Glück haben wir diese Situation in den vergangenen Testspielen bereits geprobt. Die beste Figur hat dabei unser Goalgetter Dennis Teuber gemacht. Er muss sich jetzt nur darauf einstellen, noch mehr defensiv zu arbeiten.

Ihr Co-Trainer Patrick Fritz ist am Samstag als Verteidiger aufgelaufen. Wie wird mit Saisonstart am Sonntag gegen Aufsteiger Spvg Schwerin II Ihre Rollenverteilung sein?

Ich werde ja jetzt auf der Bank sitzen. Patrick hat gespielt, weil in der Vorbereitung einige unserer Verteidiger nicht zur Verfügung standen. Da er im Vergleich zum vergangenen Jahr wieder eine gute Fitness hat, ist er eine gute Option für unser Team. Ich würde ihn gerne einsetzen, weil er durch seine Abgeklärtheit dem Team Sicherheit geben kann. Wir werden uns darüber noch beraten.

Gibt es in Ihrem Team einen „Sieger der Vorbereitung“?

Ja, durchaus. Verteidiger Shawn Borys, der am Ende der alten Saison einen Durchhänger hatte, hat sich stark verbessert.

Sind Sie zufrieden mit dem Leistungsstand Ihrer Mannschaft?

Noch nicht so richtig. Von den 22 Mann hatten wir durch Urlaub und Arbeit oft nur zwölf Spieler am Start. Im Bereich Fitness sind wir erst bei 50 Prozent und müssen noch etwas nachholen. Spielerisch sind wir bei 80 Prozent, da wir aus der alten Saison eingespielt sind und nicht so viele Neuzugänge integrieren müssen wie andere Teams.

Wen sehen Sie als Anwärter auf den Kreisliga A-Aufstieg?

Obwohl ich zunächst fehlen werde, sind wir stark genug, um Favorit zu sein – ebenso wie Eintracht Ickern und der SV Wacker Obercastrop II, der die Option hat, mit Spielern aus dem Landesliga-Kader aufzulaufen. Auf jeden Fall steigt nach dem FC Castrop-Rauxel wieder ein Team aus unserer Stadt auf.

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