So plant Wacker Obercastrop den Kader für das Jahr 2020

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Der SV Wacker Obercastrop steht weiterhin an der Tabellenspitze der Landesliga. Es läuft gut bei den Wackeranern - doch gibt es dennoch Veränderungen im Kader in der Winterpause?

Obercastrop

, 04.12.2019, 10:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist eine kuriose Situation. Denn die Sorgen, die die Fußballer des SV Wacker Obercastrop in der Hinserie der alten Saison vor einem Jahr in der Erin-Kampfbahn plagten, sind nun in der Brandheide eingezogen. Während die Obercastroper Kicker mit ihrem Trainer Aytac Uzunoglu durch einen 4:1-Sieg bei der IG Bönen ihre Kraft demonstrierten, gingen die Frohlinder des Trainer-Duos, Stefan Hoffmann/Michael Wurst, bereits zum zweiten Mal mit 1:5 unter.

Die Obercastroper führen jetzt mit acht Punkten Vorsprung auf den Kirchhörder SC die Tabelle an, die Frohlinder haben nur noch drei Zähler gut auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den der SV Hilbeck belegt.

In der vergangenen Saison waren die Vorzeichen anders

Der weitere Verlauf der alten Saison ist bekannt. Wacker drehte auf und ließ die Abstiegszone schnell hinter sich, landete schließlich auf Platz fünf. Der FC Frohlinde indes konnte seinen damals respektablen Vorsprung nicht ins Aufstiegsziel retten und rutschte auf den dritten Platz ab.

Ist das die Warnung für die Wackeraner? Vielleicht geht deshalb Wacker-Coach Uzunoglu noch vorsichtig mit seinen Zielen um. Denn trotz der sehr guten Situation bleibt er auf dem Teppich und meinte am Dienstag: „Unsere Zielsetzung bleibt, besser abzuschneiden als in der letzten Saison.“

So plant Wacker Obercastrop den Kader für das Jahr 2020

Sascha Schröder (l.) schaut des Öfteren bei seinem Ex-Verein Wacker Obercastrop vorbei. © Marcel Witte

Das möchte er mit dem gleichen Kader schaffen. Denn es seien in der Winterpause keine neuen Spieler geplant. Trotzdem resümierte der Trainer: „Es kann aber immer etwas passieren, falls ein besonderer Spieler auf dem Markt ist oder wir perspektivisch Verstärkungen für die neue Saison planen, die aber schon im Winter kommen wollen.“ Auch für einen Plan B wäre er und sein Co-Trainer und Sportlicher Leiter, Steffen Golob, gewappnet. Falls ein Spieler abspringen sollte. Aber wer würde das bei solch einer erfolgreichen Zeit tun?

Sascha Schröder hat das kurzfristig vor der Saison getan, als er sich dem TuS Sinsen anschloss. Der Kicker, der dem Spiel seiner Ex-Kameraden in Bönen beiwohnte, wurde das sicherlich bewusst, als er zu hören bekam: „Sascha, bei uns wärst du jetzt Spitzenreiter.“ Vom Reporter dieser Zeitung auf eine Rückkehr angesprochen gab es nur ein schelmisch wirkendes Grinsen.

FC Frohlinde hat fast mehr verletzte Spieler als Zuschauer

Zum Lachen war es dem Spielertrainer des FC Frohlinde, Stefan Hoffmann, nicht zu Mute. Zu der neuerlichen Niederlage sagte er am Dienstag: „Wir hatten ja mehr verletzte Spieler, als Zuschauer.“

Das ist schon bitter. Laut offizieller Zählung waren es nur 35 Fans. Von großer Unterstützung keine Rede. Die wäre so nötig. Es begann trotz der Personal-Misere mit dem 1:0 durch Chris Matuszak gut. Für die Gegentore hatte Hoffmann eine Erklärung: „Bei uns wird jeder Fehler sofort bestraft.“

Trotzdem herrsche im Verein Ruhe. Hoffmann wird weiter an den Fehlern arbeiten. Und geht mit gutem Beispiel vorneweg. So geht er nicht mit den FCF-Verantwortlichen ins Weihnachtszelt: „Ich muss dann das Training leiten.“

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