Sturmtief „Victoria“ setzt dem FC Frohlinde beim SV Wanne 11 nicht zu

rnFußball-Landesliga

Im Duell des FC Frohlinde beim SV Wanne 11 in der Fußball-Landesliga sind alle Tore bereits in den ersten 14 Minuten gefallen.

Castrop-Rauxel

, 16.02.2020, 20:49 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vom groß angekündigte Sturmtief „Victoria“ war auf dem Wanne-Eickeler Sportplatz kaum mehr als ein leicht böiges Lüftchen zu spüren. Ein Fußballspiel nicht auszutragen, wäre bei den gegebenen Bedingungen folglich reiner Hohn gewesen. Also war es für die gute Schiedsrichterin Lea Bramkamp (Hattingen) auch keine Frage, das Landesliga-Spiel zwischen dem SV Wanne 11 und FC Frohlinde nicht anzupfeifen. Die umkämpfte Partie mit allerdings nur wenigen wirklichen Torchancen endete 1:1 (1:1).

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Frohlindes Trainer Stefan Hoffmannn befand nach dem Schlusspfiff: „Der eine Punkt ist für beide Seiten okay. Alles ist gut. Die kompakt stehende Wanner Abwehr lässt nicht viele Chancen zu. Ein 1:1 holt nicht jeder hier in diesem Stadion.“

Wohlfarth trifft zum 1:0

Das Spiel begann optimal für hochmotivierte Frohlinder Fußballer, die in den ersten Minuten das Geschehen auf dem Kunstrasenplatz deutlich diktierten. So lag es fast schon auf der Hand, dass der Gast früh in Führung gehen würde. In Minute zehn passierte es: Zweimal konnten Wanner Abwehrspieler harte Schüsse kurz vor der Torlinie abblocken, beim dritten Versuch netzte Lukas Wohlfarth das Spielgerät zum 1:0 ein.

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Nach diesem Tor wurde Wanne munterer und kam zum glücklichen 1:1 (14.). Bei diesem Treffer half Frohlindes Keeper Daniel Schultz jedoch kräftig mit, als er einen sicher geglaubten flachen 20-Meter-Freistoß aus den Händen gleiten ließ und Wannes Antonio Curic per Abstauber einnetzte. In der 39. Minute machte Schultz seinen Fehler aber wieder gut, als er einen Schuss aus kurzer Distanz von Wannes Kapitän Peter Adamek zur Ecke klärte.

Im Gegenzug fanden Frohlindes Angreifer bis zur Pause auch nicht mehr den Schlüssel zum Torerfolg gegen die gut agierende Gastgeber-Abwehr. Daran sollte sich in den zweiten 45 Minuten nur wenig ändern. Wenngleich es in Minute 46 durchaus einen Aufreger gab, als Frohlindes Lukas Kothe nach einem Zweikampf im Wanner Strafraum spektakulär fiel und Elfmeter gefordert wurde. Das sah Schiedsrichterin Lea Bramkamp allerdings anders - ihr Pfiff ertönte nicht.

Kopfball über das Tor

Einerseits blieb es bis zum Schluss ein kämpferisch hochwertiges Fußballspiel, andererseits spielte sich aber auch mehr oder weniger alles zwischen beiden Strafräumen und nicht in ihnen ab. Die beste Frohlinder Chance auf einen „Dreier“ vergab noch Dustin Wurst (61.), der nach einer Ecke frei zum Kopfball kam, den aber aus sieben Metern über den Kasten setzte.

Doch auch Wanne hatte den Sieg nochmals auf dem Schlappen (81.). Die ebenfalls gut arbeitende Frohlinder Abwehr blockte einen Adamek-Schuss jedoch kurz vor der Torlinie ab. Das war’s mit Torchancen. Es wird zwar immer behauptet, dass Fußball total ungerecht sein kann, bei diesem 1:1 war das für beide Teams nicht so.

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