SV Wacker Obercastrop ist stark im Abschluss

Fußball-Bezirksliga 9

Sechs Punkte und neun erzielte Treffer aus zwei Spielen - die Bilanz des SV Wacker Obercastrop in der Fußball-Bezirksliga könnte kaum besser aussehen. Beim 3:1 gegen Borussia Ahsen bot die Wacker-Elf eine insgesamt souveräne Vorstellung.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann

, 26.08.2013, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sascha Schröder (blaues Trikot) schoss für den SV Wacker Obercastrop gegen Borussia Ahsen das 1:0.

Sascha Schröder (blaues Trikot) schoss für den SV Wacker Obercastrop gegen Borussia Ahsen das 1:0.

Das bestätigte auch der Obercastroper Trainer Toni Kotziampassis, der nach Spielschluss überwiegend lobende Worte für seine Schützlinge fand. Während der 90 Minuten in der Erin-Kampfbahn war das nicht immer so gewesen. Als die Obercastroper - mit einer vermeintlich beruhigenden 2:0-Führung im Rücken - zu Beginn des zweiten Durchgangs die Zügel etwas schleifen ließen, meldete sich der Trainer lautstark zu Wort: "Ihr müsst wieder ruhiger spielen."Wortgefecht mit Torhüter Mit dem 3:0, das Kapitän Bastian Fritsch nach gut einer Stunde erzielte, kehrte wieder mehr Ruhe ein - auf dem Spielfeld und auf der Bank. Erst der einzige Ahsener Treffer (79.) brachte Kotziampassis noch einmal auf die Palme. Der Übungsleiter lieferte sich ein Wortgefecht mit Torhüter Florian Kaczorowski, den er zunächst als Hauptschuldigen ausgemacht hatte. Nach dem Schlusspfiff beurteilte Kotziampassis die Situation deutlich moderater: "Die Abwehrspieler haben gemeint, dass der Torwart den Ball nicht erreichen konnte." Stattdessen konzentrierte sich Kotziampassis lieber auf die positiven Aspekte, zum Beispiel die Abschlussstärke seiner Offensivspieler. "Es ist erfreulich, dass wir drei Tore erzielt haben", befand der Coach, "wir können ja nicht in jedem Spiel sechs Mal treffen", fügte er in Anspielung auf das 6:3 in Schwerin vom ersten Spieltag hinzu. Dabei stellt sich die Personalsituation in der Offensive bei Wacker derzeit so komfortabel dar, dass es sich Kotziampassis sogar leisten kann, einige arrivierte Kräfte auf der Bank zu lassen. Manuel Backes kam erst nach 70 Minuten ins Spiel, André Pape blieb gegen Ahsen ganz ohne Einsatzzeit.

 

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