FC Frohlinde spricht trotz namhafter Verstärkung die Favoritenrolle zwei anderen Teams zu

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Namhafte neue Spieler sorgen beim Fußball-Landesligisten FC Frohlinde für eine Aufbruchstimmung. Doch die Favoritenrolle auf den Aufstieg weisen die Trainer trotz der Verstärkung von sich.

Frohlinde

, 05.08.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Durch zwei namhafte Neuverpflichtungen verspricht sich der Fußball-Landesligist FC Frohlinde einen Aufschwung in der neuen Saison. Neben dem Ex-Profi Marc Kruska (32), der vom luxemburgischen Erstligisten F91 Düdelingen kommt, wechselte mit Andreas Kluy (36) zudem noch ein Oberliga-erfahrener Spieler vom FC Brünninghausen zum FCF.

In der vergangenen Saison verpassten die Frohlinder den Aufstieg in die Westfalenliga. Fünf Punkte trennten sie vom Meister SV Sodingen, drei Zähler vom Relegations-Teilnehmer SC Obersprockhövel - obwohl Frohlinde als Spitzenreiter zwischenzeitlich sogar neun Punkte Vorsprung auf die Verfolger hatte.

Das Saisonziel

Trotz der beiden Königstransfers schiebt das Trainer-Duo der Frohlinder, Michael Wurst und Stefan Hoffmann, der nach langer Verletzungspause auch als Spieler wieder zur Verfügung steht, unisono zwei anderen Klubs die Favoriten-Bürde zu: „Wacker Obercastrop und der TuS Bövinghausen machen den Titel unter sich aus“, sagte Michael Wurst, der hinzufügte: „Und alle anderen spielen gegen den Abstieg.“ So richtig ernst gemeint war das wohl nicht.

Der Stand der Dinge

Der FC Frohlinde verfügt in der neuen Saison über eine gute Mischung aus „Jung und Alt“, wie es Trainer Hoffmann schilderte. Die Defensive vor Torwart Daniel Schultz wird wohl vollbepackt mit höherklassig erfahrenen Cracks das Prachtstück werden.

Die war schon im letzten Testspiel gegen den TuS Sinsen (Westfalenliga) um Dustin Wurst, Marc Flaczek, Lukas Wohlfarth oder Paul Neese kaum auszuspielen. Dabei waren Kruska und Kluy noch nicht dabei. Trotz massiver Personalprobleme gewann die Formation der Spielertrainer Michael Wurst und Stefan Hoffmann mit 2:1.

Coach Wurst, der sich selbst nur als „Back-Up“-Stürmer sieht, sagte: „Das war quasi unser letztes Aufgebot, das aber viel Qualität zeigte.“ Lukas Kothe war dabei mit zwei Toren der Gewinner des Tages - und ist vielleicht auch gemeinsam mit Kevin Brewko sogar der Gewinner der Vorbereitung.

„Er hat sich einen Platz in der Startelf gegen Bövinghausen verdient“, sagt Michael Wurst. Wobei das in der Formation der Frohlinder nicht einfach wird: „Wir haben schon im Training so viel Qualität, da steht jeder Spieler unter Druck wenn er spielen will, denn die Neuen bringen uns alle sportlich weiter“, so Stefan Hoffmann.

FC Frohlinde spricht trotz namhafter Verstärkung die Favoritenrolle zwei anderen Teams zu

Marcel Herder (l.), hier mit seinem Teamkollegen Paul Neese, konnte aufgrund einer Fußverletzung bislang noch nicht für den FC Frohlinde spielen. © Marcel Witte

Die Neuzugänge

Mit Marc Kruska und Andreas Kluj hat sich Frohlinde noch eine Riesenverstärkung ins Haus geholt. Doch auch die anderen Neuzugänge haben sich gut eingebracht. Nicht zeigen konnten das bisher Marcel Herder, der aus Obercastrop noch eine Fußverletzung mitbrachte, und Volkan Yildirim (FSV Witten), der auf einen MRT-Termin wartet. Die weiteren Neuen sind: Vassilios Iossifidis und Servan Ak (beide aus der A-Jugend von Westfalia Herne), Samet Yidirim (Erler SV) und Nico Kaufmann (Westfalia Wethmar).

Die Abgänge

Viele Spieler haben den FC Frohlinde verlassen. Das ist die lange Liste der Abgänge: Marco Führich, Almedin Ceric, Elvedin Ceric (FC Castrop-Rauxel), Dennis Lauth (TuS Rahm), Yannick Tielker (RW Bodelschwingh), Robin Metz (Arminia Ickern), Timo Erdmann (DJK TuS Hordel), Timo Janicki (Karriereende wegen einer Knieverletzung), Felix Goliasch (SSV Mühlhausen-Uelzen), Dominic Behrend (Karriereende) und Jan Schurawski (Karriereende wegen einer Verletzung).

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