Tennis-Spieler trotzen dem Orkan Sabine, eine Partie wird allerdings abgebrochen

Tennis

Die heimischen Tennisspieler haben sich in ihren vereinseigenen Hallen am Sonntag trotz Orkantief Sabine sicher gefühlt. Daher wurde keine Partie abgesagt.

Castrop-Rauxel

, 10.02.2020, 11:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Tennis-Spieler trotzen dem Orkan Sabine, eine Partie wird allerdings abgebrochen

Paula Rumpf und der TuS Ickern sind aufgestiegen. © Volker Engel

Wer an Tennis und Sabine denkt, kommt vermutlich schnell auf Sabine Lisicki, der ersten deutschen Wimbledon-Finalistin seit Steffi Graf. Doch weit gefehlt. Die heimischen Tennisspieler trotzten am Wochenende dem Orkantief Sabine.

Allen voran die Damen des TuS Ickern. Der Verbandsliga-Spitzenreiter vom Kattenstätter Busch war nämlich bereits am Samstag beim direkten Verfolger TSC Hansa Dortmund am Ball. Mit 6:0 setzten sich Svetlana Iansitova, Paula Rumpf, Arina Suchkova und Lisa Matschke durch – ohne Satzverlust wohlgemerkt. Eindeutiger kann die Entscheidung um den Westfalenliga-Aufstieg kaum fallen.

Kein Duell mit Mordeger-Zwillingen

„Der Aufstieg hat sich angekündigt“, sagt TuS-Geschäftsführer Heiko Sobbe, „wenn man sich die Gesamtbilanz ansieht, hatten wir stets zur richtigen Zeit die richtigen Spielerinnen.“ Für die ungeschlagenen Ickernerinnen hätte es aber auch anders laufen können. Beispielsweise, wenn der TC Kamen-Methler die Zwillinge Yana und Tayisiya Morderger aufgeboten hätten. „Die allein hätten uns schon drei Matches abgenommen“, so Sobbe.

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Die Ickerner Herren trotzten am Sonntag dem Wetter am Kattenstätter Busch – zunächst. Der Westfalenliga-Vierte empfing GW Paderborn (5.). Nach den Einzeln (2:2) wurde die Partie wegen der sich verschlechternden Wetterlage jedoch vertagt. Sobbe: „Wir wollen keine Gefahr für Leib und Leben heraufbeschwören.“

„Die Halle steht noch“

Auch beim TC GW Frohlinde (Merklinder Straße) wurde gespielt. Die Herren-Reserve empfing den Hertener TC 3 zum Kreisklassenspiel. „Die Halle steht noch“, sagte der GW-Vorsitzende Ulrich Viefhaus am Sonntagmittag.

Am Wiedehagen beim TC Castrop 06 sah man sich gerüstet. „Das Dach in neu gemacht; draußen haben wir alles Bewegliche weggeräumt“, erklärte TC06-Pressewart Bernd Siewert, „weitere Gefahrenquellen konnten wir nicht ausmachen.“

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Auf der Wartburginsel hatte der RV Rauxel den VfT Marl 2 zu Gast. Die Rauxeler gewannen die Bezirksliga-Partie mit 5:1. Somit gingen die Wünsche von Sportwartin Anna-Lena Langhorst in Erfüllung. „Ich hoffe, dass das Spiel vorbei ist, bevor es mit dem Sturm losgeht“, sagte sie am Sonntagmittag. In diesem Moment lagen die Rauxeler gerade 2:0 vorn.