Trainer Thorsten Zwolinski übernimmt wieder eine Castrop-Rauxeler Mannschaft

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Thorsten Zwolinski hat nach der Jahrhundert-Wende bei fünf Vereinen als Fußball-Trainer gearbeitet. 2015 verschwand er von der Castrop-Rauxeler Bildfläche. Jetzt ist er wieder da.

Ickern

, 27.05.2020, 19:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Thorsten Zwolinski nennt sich selbst einen „Fußball-Verrückten“. In der Castrop-Rauxeler Kicker-Szene hat er als Trainer bei fünf verschiedenen Clubs gewirkt und konnte dabei zwei Aufstiege feiern: 2005 mit Victoria Habinghorst II und 2007 mit Arminia Ickern II. Jeweils in die Kreisliga B. Zudem saß er bei Arminia Ickern I (bis 2009), SuS Merklinde II (2011), Victoria Habinghorst I (bis 2012), Eintracht Ickern (2013) und Wacker Obercastrop (bis Sommer 2015) auf der Bank.

In Waltrop bei mehreren Nachwuchs-Teams dabei

Danach begleitete Thorsten Zwolinski den fußballerischen Werdegang seines Sohnes Milan bei Teutonia SuS Waltrop und verschwand daher von der Castrop-Rauxeler Fußball-Bildfläche. Zuletzt half er u.a. auch bei der Betreuung der Waltroper A-Junioren. Jetzt aber kehrt Zwolinski als Coach in die Europastadt zurück. Er übernimmt die zweite Mannschaft von Arminia Ickern in der Kreisliga C.

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Zwolinski sagt im Gespräch mit unserer Redaktion: „Durch Zufall habe ich mich vor zwei Wochen mit meinem ehemaligen Spieler Tim Pieper unterhalten. Ich konnte mir dabei auch wieder vorstellen, nach fünf Jahren eine Seniorenmannschaft zu übernehmen - und dann ging es eigentlich ganz schnell.“ Anschließend hatten sich die Arminen-Vorsitzenden Martina Freundlieb und Toni Weiss mit Zwolinski in Verbindung gesetzt und eine Zusammenarbeit zementiert.

Arminia ist eine Herzensangelegenheit

Zuletzt hatte der heute 44-Jährige vor elf Jahren beim Verein von der Recklinghäuser Straße an der Linie gestanden und sagt rückblickend: „Damals passte es bei der Trennung einfach nicht mehr. Wir haben uns in beiderseitigen Einvernehmen getrennt. Der Kontakt riss aber nie ab. Arminia Ickern möchte wieder etwas aufbauen. Da helfe ich gerne, weil mir der Club am Herzen liegt. Der Jugendabteilung von Teutonia SuS Waltrop bleibe ich dennoch weiter erhalten.“

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Privat lässt sich das offenbar gut zusammenfügen. Zwolinski meint: „Meine Frau kennt mich nicht anders als als Fußball-Verrückten. Wenn ich zu viel Freizeit habe, bin ich einfach unerträglich.“

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