Traumtore, Terminprobleme und Tricks beim Billard

Auf der Außenbahn

Von wegen Torhüter können nur Langholz schlagen: Ein Bezirksliga-Keeper hat auch in der Offensive seine Qualitäten. Eine weibliche Stürmerin trifft dreimal - davon einmal per Seitfallzieher. Zwei Herren eines A-Ligisten sollen ihren optischen Auftritt im Spielerpass überprüfen. Im Handball wird ein Spiel wegen einer unausprechlichen Mannschaft verlegt und im Billard flucht ein junger Spieler über einen unsportlichen Trick.

CASTROP-RAUXEL

, 14.10.2014, 13:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Traumtore, Terminprobleme und Tricks beim Billard

Paul-Robin Meschkis, Torwart beim SV Wacker Obercastrop, kam am Sonntag als Feldspieler bei der "Zweiten" in der Kreisliga B zum Einsatz und avancierte prompt zum Siegtorschützen. In der ersten Hälfte hatte Meschkis bereits das zwischenzeitliche 2:3 gegen Arminia Ickern erzielt. Dann hatte der eigentliche Keeper in der 93. Minute seinen großen Auftritt. Nach einem Konter schloss er zum 4:3-Siegtreffer ab und konnte sich von seinen Teamkollegen feiern lassen.Denise Jasik, Spielerin in Diensten des Frauenfußball-Bezirksligisten Arminia Ickern, bewies am Sonntag ein feines Gespür für Traumtore. Beim Spiel in Obereving netzte die Stürmerin nach einer Flanke per Seitfallzieher ein. Der Schuss landete genau im Kreuzeck des Tores. "Weltklasse", lobte Trainer Volker Bärwald im Anschluss. Dabei war es nur einer von drei Treffern, die Jasik an diesem Tag erzielen konnte.Thorsten Stiller, Spielertrainer der Handballer des Castroper TV in der 4. Kreisklasse, kann keinen Hehl daraus machen, dass er offenbar bekennender BVB-Fan ist, dem es schwer fällt, den Vereinsnamen eines Ruhrgebiets-Rivalen auszusprechen. Er berichtete zuletzt: "Unser nächstes Heimspiel gegen die HSG Gelsenkirchen 3 musste nochmals verlegt werden. Unseren Gegnern ist eingefallen, dass an dem schon festgelegten Ersatztermin eine Gelsenkirchener Fußballmannschaft an der Champions League teilnehmen wird."

Christian Grum, Kapitän der Kreisliga-A-Fußballer im TuS Henrichenburg, ist ebenso wie sein Mitspieler Philipp Engel dem Staffelleiter Gerhard Herholz auffällig geworden. Dieser schrieb in den Amtlichen Mitteilungen: "Die Pässe der Spieler sind mit zeitnahen Fotos zu versehen, zu stempeln, zu unterschreiben und zur Kontrolle vorzulegen." Ungeklärt bleibt, ob sich das TuS-Duo noch mit Bildern aus der Kindheit oder Jugend im Fußball ausweist - oder vielleicht ein abgelegter Bart das Foto ziert.Michael Majcherski, Vorsitzender der Billardfreunde Schwerin, war als Zuschauer im Bundesliga-Haus des ABC Merklinde. Dort beobachtete er unter anderem Alex Reuter. Richtig spielen konnte Reuter allerdings gegen den BC Neustadt/Orla nicht, weil sein Gegner eine in der Karambolage-Spielart unsportliche Abwehr-Methode pflegte, die es sonst nur beim Snooker gibt. Majcherski: "Ich kenne Alex schon als ganz kleinen Jungen, so verärgert und schimpfend habe ich ihn noch nie gesehen."

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