Trotz Sieg: HSG Rauxel-Schwerin wird im Aufstiegsrennen zurückgeworfen

Jugendhandball

Die A-Jugendlichen der HSG Rauxel-Schwerin besiegen Westfalia Welper am Sonntag in der Oberliga-Qualifikation ziemlich ungefährdet. Im Aufstiegsrennen müssen sie noch mal in die Verlängerung.

Castrop-Rauxel

08.09.2020, 12:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Trainer Andreas Hünnemeyer (oben links) steht mit der A-Jugend der HSG DJK Rauxel-Schwerin vor dem entscheidenden Spiel der Oberliga-Qualifikation.

Trainer Andreas Hünnemeyer (oben links) steht mit der A-Jugend der HSG DJK Rauxel-Schwerin vor dem entscheidenden Spiel der Oberliga-Qualifikation. © privat

Die A-Jugendlichen der HSG DJK Rauxel-Schwerin konnten beim Auswärtsspiel bei der DJK Westfalia Welper in der Oberliga-Qualifikation erneut überzeugen. 32:23 (14:9) schlugen sie die Westfalia und untermauerten damit ihre Ambitionen in Richtung Oberliga. Die Entscheidung über den Aufstieg wurde jedoch vertagt.

Trainer Andreas Hünnemeyer musste gegen Welper erneut umstellen, da neben Kapitän Gabriel Kulczynski auch Rechtsaußen Konstantin Willms nicht spielen konnte. Jedoch konnten er dieses Mal auf Phil Meissner und die B-Jugendlichen Lukas Balz, Elias Mengücek und Joell Hinzen zurückgreifen.

Furioser Beginn

Die Europastädter begannen furios und lagen bereits nach vier Minuten mit 5:0 durch zwei Treffer von Emil Weste und Corvin Lapkowski sowie einen Stemmwurf von Franklin Tejeda vorne. Nach ihrem Team Timeout konnten sich die Gastgeber etwas stabilisieren. Aber bis zur Halbzeit blieb es beim 5 Tore Abstand von 14:9 für die Gäste.

In der 2. Hälfte kamen die Gastgeber etwas besser aus der Kabine und konnten bis zur 36. Minute auf 13:16 verkürzen. Die HSG DJK Rauxel Schwerin kam aber direkt mit 3 Toren nacheinander zum 13:19 zurück und gewann am Ende deutlich mit 33:23.

„Darüber wird noch ernsthaft zu reden sein“

„Das war eine reife Leistung der Jungs und der eigentlich verdiente Aufstieg in die Oberliga“, sagt Trainer Andreas Hünnemeyer und ergänzt verärgert: „Leider haben wir zu Beginn der Woche die Information der Kreisleitung erhalten, dass trotz anderer Absprachen weitere Aufstiegsspiele stattfinden.“ Sonst wäre die HSG schon aufgestiegen. Jetzt muss sie noch mal in die Verlängerung gegen Herne. Wie das mit den besprochenen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie zusammenpasse, verstehe er nicht.

„Da wird sicher nochmal ernsthaft drüber zu reden sein. Dass uns zu guter letzt die Stadt Castrop-Rauxel dann auch noch die Möglichkeit verwehrt, unser Heimrecht auszuüben, ist dann ein weiterer Tiefschlag, der mich sprachlos macht“, sagt Hünnemeyer.

Am kommenden Sonntag findet dann das entscheidende Spiel zum Einzug in Die Oberliga in Herne gegen Westfalia Herne statt.

RAUXEL-SCHWERIN: Marvin Justke, Louis Ziegler, Joell Hintzen, Corvin Lapkowski (5), Franklin Tejeda (6), Emil Weste (16), Lukas Hübner(3), Max Tann (1), Timo Windener (1), Julien Werner (1), Daniel Nickel, Lukas Balz, Elias Mengücek und Phil Meissner

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt