TuS feiert Sieg mit 14 Päckchen Taschentüchern

Auf der Außenbahn

Bei den Handballerinnen des TuS Ickern herrschte am Wochenende Ansteckungsgefahr. Beim Spiel gegen den Bochumer HC musste Trainer Uwe Bothe auf der Auswechselbank neben einem guten Dutzend Päckchen Taschentücher platznehmen. Kurioses gibt es auch vom ABC Merklinde und der Spvg Schwerin zu berichten.

CASTROP-RAUXEL

, 14.04.2014, 17:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Trainer der A-Junioren-Fußballer der Spvg Schwerin (Kreisliga A) und vormaliges Vorstandsmitglied, schaute sich beim Sieg gegen die Spvg Herten (3:0) einmal wieder ein Spiel der ersten Senioren-Mannschaft an. Die Zeit das zu tun, hatte der Ur-Schweriner, der in Habinghorst wohnt, zuletzt aus "tanz-technischen Gründen" nicht gehabt. Was allerdings nichts mit dem "Let´s Dance"- Fieber im Fernsehen zu tun hat. Wiedemann: "Unsere Tochter heiratet demnächst - da hat meine Frau für uns einen Tanzkursus in Bochum gebucht; als Brautvater muss ich da natürlich unter anderem den Wiener Walzer richtig können. Früher habe ich mich ja zumeist auf dem Fußballplatz bewegt."

Trainer des Fußball-B-Kreisligisten Spvg Schwerin II (14.), hatte beim 5:3-Sieg seines Teams am Sonntag gegen Victoria Habinghorst (11.) keine Gelegenheit, die Namen seiner Torschützen zu notieren. Der Coach musste nämlich wegen eines personellen Engpasses selbst auflaufen. Mit der Nummer Drei auf dem Rücken war er die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Während des Gesprächs mit dem Vertreter der Lokalsportredaktion musste er sich bei seinen Schützlingen die Information einholen, dass Christian Leistner, Thomas Korn, Matthias Hipe, Marcel Drietelaar und Markus Rachner den "Dreier" herausgeschossen hatten.

Trainer des Fußball-Bezirksligisten Spvg Schwerin (11.), hatte am Sonntag im Duell mit der Spvg Herten (9.) außerhalb des Spielfeldes einiges zu tun. Zunächst wollte Hertens Klaus Reichardt als freiwilliger Schiedsrichter-Assistent partout nicht auf der den Trainerbänken gegenüber liegenden Sportplatzseite "winken" - wie es im Vorfeld mit dem guten Schiedsrichter Semih Icoglu (Dortmund) abgesprochen war. Reichardt weigerte sich auch nach langer Diskussion mit Faust. Weshalb dieser gar Zeit hatte, einem Betreuer von Schwerin II den Schlüssel für die Tür zur Pferdeweide auszuhändigen. Dort wurden drei(!) Spielbälle wieder eingesammelt. Den unrühmlichen Schlusspunkt nach den 90 Minuten setzte wieder Hertens Fahnenschwenker. Der versteckte - wohl ob der Niederlage frustriert - in das Gestänge eines Trainingstores.

Vorsitzender des Billardvereins ABC Merklinde, hatte am Wochenende wieder einmal einen Einsatz mit seinem Sohn Andreas in einer Mannschaft zu fahren. Das taten beide "Haumänner" in fast identischer Form. Selbst Ehefrau Annelie musste beim Schreiben der Karambolagen im Spielbericht sicherlich schmunzeln. Ehemann Gerd legte vor - und erreichte beim 6:2-Sieg des ABC gegen GW Wanne 1 im Dreiband der Bezirksliga ein 35:35-Unentschieden. Fast wie abgesprochen (was so nicht möglich ist) legte Filius Andreas in nahezu identischer Form nach. Nicht nur, dass er auch ein Remis erzielte, sondern der 36:36-Erfolg nach ebenfalls 40 Aufnahmen ähnelte ja wirklich den Zahlen des Herrn Papas.

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