TuS Ickern: Durchatmen im Abstiegskampf - 30:27

ICKERN War das ein wichtiger Sieg! Der TuS Ickern hat den TV Ennigerloh mit 30:27 besiegt und sich damit im Kampf gegen den sofortigen Wiederabstieg aus der Landesliga 3 Luft verschafft. Gut für den TuS: Mit dem HSV Herbede verlor ein Team auswärts zum siebten Mal in dieser Saison, das jetzt nur noch einen Punkt vor den Ickernern liegt.

13.01.2008, 14:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Das war eines dieser berühmten Endspiele", bilanzierte Ickerns Trainer Stephan Pade. Sein Team, das vor dem Spieltag den vorletzten Platz in der Tabelle belegt hatte, konnte den Letzten aus Ennigerloh mit dem doppelten Punktgewinn weiter auf Distanz halten.

Schon frühzeitig zeigten die Gastgeber aufgrund des Spielverlaufs Nerven. Bereits nach zehn Minuten nahm Ennigerlohs Trainer eine Auszeit. Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 6:1 für die Pade-Sieben, bei der Maurice Zendrowski aufgrund beruflicher Verpflichtungen kurzfristig ausgefallen war.

Bis zur Halbzeitpause erarbeiteten sich die Ickerner einen 17:12-Vorspung und gerieten auch im zweiten Abschnitt nicht ernsthaft in Bedrängnis. Wenn die Ennigerloher doch einmal zu hochkarätigen Chancen kamen, fanden sie zumeist in TuS-Keeper André Wuttke ihren Meister. "Er hat 24 Bälle gehalten", lobte Pade. "Das ist wirklich ein gutes Ergebnis."

Elf Tore durch Esser

Auf der anderen Seite sorgte vor allem Kilian Esser im Angriff der Ickerner für die Akzente. Er trug sich elf Mal in die Torschützenliste ein. Auch Nils Rodammer hatte mit sieben Treffern entscheidenden Anteil am positiven Ergebnis aus Ickerner Sicht.

Das kam auch in der Schlussphase nicht mehr in Gefahr, obwohl die Gastgeber noch einmal alles versuchten, um im Abstiegsduell nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Auf 26:28 arbeitete sich Ennigerloh heran, musste dem TuS aber letztlich mit 27:30 die Partie überlassen.

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