TuS Ickern feiert gegen Westfalia Hombruch ersten Saisonsieg

Handball-Landesliga

Jubel beim TuS Ickern. Der Handball-Landesligist gewann gegen den TuS Westfalia Hombruch mit 19:17 (8:8) und konnte damit am dritten Spieltag die ersten Punkte auf die Haben-Seite bringen.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann

, 29.09.2013, 20:58 Uhr / Lesedauer: 2 min
Maurice Zendrowski trifft mit dem TuS Ickern auf Westfalia Hombruch.

Maurice Zendrowski trifft mit dem TuS Ickern auf Westfalia Hombruch.

Handball-Landesliga TuS Ickern - Westfalia Hombruch 19:17 (8:8) Aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte gelang den Ickernern ein verdienter Erfolg in einer kampfbetonten, in spielerischer Hinsicht allerdings eher mäßigen Partie. Vor allem die erste Hälfte war geprägt von schwachen Angriffsleistungen auf beiden Seiten. Nach der 4:3-Führung durch Julian Kuczpiol in der fünften Spielminute gelang den Ickernern eine gute Viertelstunde lang kein einziger Treffer mehr. Zu überhastet wurde der Abschluss gesucht, technische Fehler machten den Spielaufbau oftmals zunichte. Allerdings konnte der Verbandsliga-Absteiger aus Hombruch aus dieser Schwächephase der Gastgeber kaum Kapital schlagen. Der TuS geriet zwar mit 4:8 in Rückstand, fand aber in der Schlussphase der ersten Hälfte wieder zurück in die Spur. Nun waren es die Dortmunder, die fast zehn Minuten lang ohne Torerfolg blieben, während die Ickerner eine Reihe von Angriffen über die Außenpositionen erfolgreich zum Abschluss brachten. Linksaußen Tristan Pensky (3) und Rechtsaußen Stefan Kresse sorgten mit ihren Treffern für den 8:8-Gleichstand zum Pausenpfiff. Nach dem Seitenwechsel gewannen die Gastgeber immer stärker die Oberhand. Hombruch fand kaum noch ein Durchkommen gegen die konzentriert agierende TuS-Deckung. Im Angriff agierten die Ickerner ruhiger, leisteten sich weniger Fehlwürfe. Bis zur 48. Minute erspielte sich Ickern auf diese Weise eine komfortable 17:12-Führung, die sich als gutes Polster für die Schlussphase erweisen sollte. Darin herrschte noch einmal Flaute in der TuS-Offensive, doch die Ickerner hatten Glück, als Hombruch beim Stand von 17:15 einen Tempogegenstoß nur mit einem Lattentreffer abschloss (57.). Statt 17:16 hieß es wenig später 18:15 durch Maurice Zendrowski. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr. „Es war heute auch in psychologischer Hinsicht ganz wichtig, dass wir zwei Punkte geholt haben“, kommentierte TuS-Trainer Ralf Utech, „die Spieler sehen daran, dass sich unsere Arbeit in der Vorbereitung auch auszahlt.“ TEAM UND TORE Ickern: Dick, Nocke; Kresse (3), Kuczpiol (3), Becker, Zendrowski (4), Pensky (4), V. Esser (2), Knauf, B. Böcking (1), Ulrich (2), C. Böcking, Höfer.

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