TuS-Trainer Meermann hat schon eine Spielidee

Fußball: Kreisliga A

Schon mehrmals hat Christian Meermann sein künftiges Team unter die Lupe genommen. So auch am Ostermontag, als der TuS Henrichenburg bei Meermanns Ex-Club Germania Datteln aufgelaufen ist. Der 37-Jährige sprach am Rande des Spiels über die sportlichen Ziele der Henrichenburger in der kommenden Saison 2017/18.

CASTROP-RAUXEL

, 19.04.2017, 16:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der kommende Henrichenburg-Trainer Christian Meermann (Mitte) hatte am Ostermontag am Rande der Partie bei den SF Germania Datteln die Gelegenheit, sich mit dem TuS-Ehrenvorsitzenden Wilfried Straub (li.) sowie dem ehemaligen 2. Vorsitzenden Günter Beckmann (re.) zu unterhalten.

Der kommende Henrichenburg-Trainer Christian Meermann (Mitte) hatte am Ostermontag am Rande der Partie bei den SF Germania Datteln die Gelegenheit, sich mit dem TuS-Ehrenvorsitzenden Wilfried Straub (li.) sowie dem ehemaligen 2. Vorsitzenden Günter Beckmann (re.) zu unterhalten.

Herr Meermann, wie ist ihr erster Eindruck von Ihrer neuen Mannschaft? Da kann ich gar nicht so viel zu sagen, weil ich die Mannschaft – mit Ausnahme der direkten Duelle mit meinem derzeitigen Verein Eintracht Datteln – erst ein paar Mal sehen konnte.

Sie sind in Datteln fußballerisch verwurzelt. Wie kam denn der Kontakt nach Castrop-Rauxel zustande? Das lief über den stellvertretenden Vorsitzenden Christian Stackelbeck. Die Gespräche mit ihm liefen gut. Ende Februar gab es dann Offizielles zu vermelden.

Wo haben Sie bislang als Trainer gearbeitet? Bis zum Sommer bin ich noch bei Eintracht Datteln beschäftigt. Zuvor habe ich drei Jahre Germania Datteln trainiert. Im Winter vergangenen Jahres habe ich die Prüfung für die Trainer B-Lizenz abgelegt. Als Aktiver habe ich von der Kreisliga B bis zur Landesliga alle Klassen durchlaufen, aber hauptsächlich in der Kreisliga A gespielt.

Aktuell belegt der TuS Henrichenburg in der Kreisliga A2 Recklinghausen den achten Platz. Was streben sie in der kommenden Saison mit Ihrem neuen Team an? Die Mannschaft muss sich erst einmal finden und kennenlernen, sodass auch zum Trainer eine Vertrauensbasis entsteht. Eine gewisse Spielidee habe ich im Kopf. Das Potenzial muss ich mir aber zunächst genau anschauen und dann sehen wir, wie wir diese Idee umsetzen können.

Ist denn mit dem TuS Henrichenburg bald sogar der Aufstieg in die Bezirksliga möglich? Soweit würde ich noch nicht gehen. Es gibt zwei oder drei Mannschaften in der Liga, die in der neuen Saison wieder sehr stark sein werden.

Wieviele Spieler haben schon zugesagt, auch im nächsten Jahr das TuS-Trikot zu tragen? Ein großer Teil hat bereits zugesagt. Dass der Kern weiterhin dabei bleibt, ist natürlich sehr wichtig. Zumal auch ein paar A-Junioren von dazustoßen werden. Auch da muss man abwarten, wie man diese Akteure einbauen kann. Generell bin ich aber ein Trainer, der gern mit jungen Spielern zusammenarbeitet.

Bringen Sie Spieler Ihres aktuellen Clubs, Eintracht Datteln, mit zur Lambertstraße? Eigentlich bin ich kein Fan davon, dass ganze Mannschaften den Verein wechseln. Gezielt Leute abwerben werde ich also nicht. Das macht für mich in der Kreisliga auch einfach keinen Sinn. Dennoch sind in Datteln aktuell mit Sicherheit drei, vier oder fünf Spieler, die uns auch in Henrichenburg weiterhelfen würden.

Woher könnten weitere Verstärkungen kommen? Meine aktive Laufbahn als Spieler ist noch nicht so lange her. Daher existieren natürlich noch die ein oder anderen Kontakte, weil man ein paar Leute kennt. Trotzdem ist es natürlich auch schwierig, Leute von außerhalb für den TuS Henrichenburg zu begeistern. Zumal ja andernorts auch für die Einsätze in der Kreisliga ordentlich Geld gezahlt wird.

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