U19 wird mit Castrop-Rauxelerinnen Vierte beim World Cup

Korfball

Die deutsche U19-Korfball-Nationalmannschaft hat den World Cup mit einigen Castrop-Rauxelern in ihren Reihen auf Rang vier abgeschlossen. Am Ende gab es ein kleines Finale gegen Taiwan.

Castrop-Rauxel

, 22.04.2019 / Lesedauer: 2 min
U19 wird mit Castrop-Rauxelerinnen Vierte beim World Cup

Madeline Gust (am Ball) vom HKC Albatros traf für Deutschland gegen Taiwan zum 1:0. © Volker Engel

Die deutschen U19-Korfballer waren sportlich am Osterwochenende. Sie bestritten den World Cup ihrer Altersklasse und waren zunächst auf Medaillenkurs. Das „kleine Finale“ des Turniers in Leeuwarden (Niederlande) verlor das Team der Trainerinnen Anna Schulte und Karen Fuchs (beide Schweriner KC) allerdings deutlich mit 12:20 gegen Taiwan.

Hier hatte Madeline Gust vom HKC Albatros für das 1:0 gesorgt. Zudem spielten die Schwerinerinnen Lea Heinzel (2 Körbe), Lorena Sellinghoff (1) und Hannah Heilmann. Sieben Minuten vor dem Ende hatte es noch 12:16 gestanden – ein nicht uneinholbarer Rückstand.

Das Halbfinale gegen den haushohen Favoriten und späteren Sieger Niederlande (19:18 gegen Belgien) verloren die Deutschen erwartet deutlich mit 4:20. In der Vorrunde am Karfreitag hatte die Auswahl des Deutschen Turner Bundes (DTB) Siege gegen Malaysia (18:6) mit je zwei Körben von Hannah Heilmann und Lorena Sellinghoff sowie gegen Katalonien (16:14) mit zwei Sellinghoff-Treffern gefeiert. Zudem gab es ein 8:26 gegen die Niederlande. Was Rang zwei für das DTB-Team in der Gruppe bedeutete.

Das Halbfinal-Ticket lösten die Deutschen durch einen 14:6-Viertelfinal-Erfolg gegen Portugal. Hier trafen Madeline Gust, Lorena Sellinghoff und Lea Heinzel je einmal.

Trainerin Anna Schulte sagte nach dem Turnier: „Rang vier ist ein Erfolg für uns. Der Spielplan war aber auch recht günstig für uns, der Weg ins Halbfinale war relativ einfach.“ Trotz der deutlichen Niederlage hätten sich ihre Schützlinge auch im Spiel um Platz drei gegen Taiwan „wirklich gut geschlagen“. Schulte: „Wir haben uns taktisch gut auf die Gegner eingestellt. Und diese haben auch genau das gemacht, was wir erwartet haben.“ Leider habe letztlich das letzte Prozent eigene Angriffsstärke gefehlt, um mehr Treffer zu erzielen. Stolz war Schulte mit dem Auftreten ihrer Schützlinge in der ersten Halbzeit: „Das war richtig stark, wie wir da gespielt haben.“lukas

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