Verlegter Witz mit Namen Lindemann

Auf der Außenbahn

Der ehemalige Billardspieler des ABC Merklinde, Ronny Lindemann hat für einigen Unmut gesorgt. Seinetwegen wurde ein Spiel seines aktuellen Clubs BBC Witten gegen den ABC eine Woche eher ausgetragen. Kein Wunder also, dass die Überraschung groß war, als ausgerechnet Lindemann gar nicht gespielt hat.

CASTROP-RAUXEL

, 17.03.2014, 15:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

Billardspieler des BCC Witten, der auch eine Zeit lang für den ABC Merklinde spielte, war vor der entscheidenden Partie in der 1. Mehrkampf-Bundesliga gegen seinen alten Club im Castroper Süden ein alltägliches Thema. „Wegen Ronny wurde unser Spiel um eine Woche vorgezogen“, ärgerte sich nicht zuletzt Teamspieler Klaus Klein. Sein Bruder und Mannschaftsführer Uwe Klein führte noch an, dass es „ein Witz ist, in der Bundesliga ein Spiel für einen Spieler zu verlegen“. Der größte Witz folgte aber erst noch: Beim 6:2-Sieg der Merklinder in Witten, die damit nur um einen Partiepunkt die Play-Off-Runde (die besten vier der Liga spielen den Deutschen Meister aus) verpasste, war Lindemann gar nicht dabei.

Korfballerin des Schweriner KC, hat unlängst ihrem Club mit einem verwandelten Strafwurf 30 Sekunden vor dem Ende der entscheidenden Partie gegen den Titelverteidiger SG Pegasus den zweiten Meistertitel in der Regionalliga nach 2012 beschert. Doch allein auf ihren nervenaufreibenden Wurfversuch wollte sie hernach nicht stolz sein. Vielmehr fand sie besonders an dem diesjährigen Erfolg, dass „wir den Titel auf dem Feld klar gemacht haben“. Vor zwei Jahren nämlich waren die Schweriner in der Zuschauerrolle zum ersten Mal nach 30 Jahren Meister in der Beletage des deutschen Korfballs geworden: Damals reisten die Europastädter extra nach Bergisch Gladbach - und erlebten den letztlich für sie titelentscheidenen 17:13-Sieg der SG Pegasus beim TuS Schildgen auf der Tribüne unmittelbar mit.

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