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Verliert der SV Wacker Obercastrop seinen Maskenmann?

rnFußball-Landesliga

Der SV Wacker Obercastrop hat sich etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Ein Grund dafür war auch die erneut starke Leistung eines Angreifers, um den es allerdings Wechselgerüchte gibt.

Obercastrop

, 05.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Von einer „Demonstration der Stärke“ wollte Obercastrops Trainer Aytac Uzunoglu nach dem Schlusspfiff des Abstiegsduells am Sonntag gegen den SV Brackel trotz des 6:1-Sieges nichts wissen. Eher von „einer kämpferisch hervorragenden Leistung aller Mannschaftsteile“. Die handverlesene Fanschar – 64 an der Zahl – beklatschte Wackers Fußballer jedenfalls für das 6:1 herzlich. Die größten Abstiegssorgen hat der Castrop-Rauxeler Landesligist damit wohl zunächst gebannt.

Warum Uzunoglu seinen „Star“ Elvis Shala erst nach 65 Minuten gebracht hat und nicht in der Startelf, dazu sagte Uzunoglu: „Elvis musste im Pokalspiel gegen Westfalia Herne nach einer vierwöchigen Nasen-OP-Pause und nur einer Trainingseinheit wegen Personalmangels 90 Minuten spielen, und hat unter der Woche etwas gekränkelt. Er ist zwar nicht Eins-zu-Eins zu ersetzen, wir haben aber viele gute Spieler, die in die Bresche springen können.“

Die Gerüchteküche brodelt

Dass „Maskenmann“ Elvis Shala jederzeit bereit zur Einwechselung war, unterstrich, dass er mit warmer Jacke, aber auch kurzer Hose auf der Bank saß. Beim knapp halbstündigen Einsatz schlug er dann zwei schöne Ecken, schoss das 6:0 nach einem Alleingang von der Mittellinie, und stellte Brackels Keeper bei einem Freistoß vor große Probleme. „Die Maske stört ihn nicht weiter, sondern gibt Elvis nur mehr Sicherheit“, so Uzunoglu.

Da erstaunt schon leicht: In der im Fußball stets brodelnden Gerüchteküche werden bei Shala Abwanderungsgedanken kolportiert – wiederum soll Stürmer Martin Kapitza vom Bezirksligisten Spvg Schwerin auf Wackers Wunschzettel stehen. Zu beiden Personalien sagten die Obercastroper Verantwortlichen allerdings nichts.

Die Wackeraner zeigen Charakterstärke

Bei der Weihnachtsfeier am Freitag vor dem wichtigen Brackel-Spiel hatte Trainer Uzunoglu seinen Jungs übrigens „trinkfrei“ gegeben – die Spieler dankten es ihm mit „einem Spiel der Charakterstärke“, wie es der Trainer ausdrückte. „Wir haben in dieser Saison technisch zwar bessere Spiele abgeliefert, wurden dafür aber nicht mit Punkten belohnt.“

Zweimal muss Wacker Obercastrop noch auf den Platz vor der Winterpause beim SSV Buer und im Derby gegen den Herbstmeister FC Frohlinde. Wird auch da gepunktet, würde es nach schweren Wochen mit dem Tiefpunkt auf Platz 17 am elften Spieltag noch ein versöhnlicher Jahresabschluss 2018. Nicht schlecht fühlt sich momentan schon Platz elf im Ranking mit 19 Punkten an. Und Obercastrops Trainer Aytac Uzunoglu sieht Potenzial zu mehr: „Wir sind gut drauf, warum sollen wir in den letzten beiden Spielen nicht punkten?“

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