VfB Habinghorst mit Wut im Bauch

Fußball-Landesliga

CASTROP-RAUXEL Auf diesen Vergleich darf man gespannt sein, denn eigentlich müssten die Kicker des VfB Habinghorst mit einer gehörigen Wut im Bauch zum drittletzten Saisonspiel der Landesliga beim TuS Hombruch antreten.

von Von Jürgen Weiß

, 22.05.2009, 12:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wieder dabei: Marc Olschewski hat alle Einheiten absolvieren können und wird gegen Hombruch zum Team gehören.

Wieder dabei: Marc Olschewski hat alle Einheiten absolvieren können und wird gegen Hombruch zum Team gehören.

Zum einen werden sich die Akteure über die Niederlage gegen Buer schwarz geärgert haben, weil sie nicht in der Lage waren den Rettungs-Anker im Abstiegskampf entscheidend zu setzen. Dann sollte noch die unglückliche 0:1-Niederlage der Hinserie gegen Hombruch in den Köpfen herumspuken, als den Dortmundern in der Nachspielzeit der K.o.-Treffer gelang. Jetzt drang auch noch die überheblich wirkende Kunde aus Dortmund durch, dass man möglichst viele Tore gegen Habinghorst schießen will. Der Sonntagsgegner, dem man am Grünen Tisch vor der Saison sechs Punkte abgezogen hat, strebt eine gute Position an, um sich im Dreikampf mit Eving und SW Wattenscheid den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Da könnte zum Schluss das Torverhältnis eine tragende Rolle spielen.

Team in der Pflicht

Was sicherlich die Hoffnung auf viele Tore schürt ist die Tatsache, dass man gegen den Tabellenletzten zuletzt 9:1 gewann und Habinghorst vor den letzten fünf Gegentreffern auch in Eving-Lindenhorst acht Tore kassierte. Deshalb nimmt der Habinghorster Trainer Dieter Beleijew sein Team in die Pflicht: "Wir haben immer aus einer verstärkten Abwehr erfolgreich gespielt. Warum jetzt selbst meine Defensivstrategen meinen, Tore schießen zu müssen, weiß ich nicht."

Sonntag soll und muss alles anders werden. Beleijew: "Ich weiß selbst, dass wir nicht in Hombruch mit einem Sieg rechnen können, doch ein Punkt oder eine knappe Niederlage können schon für die Moral in den letzten beiden Spielen von wichtiger Bedeutung sein." Dass es am Tabellenende noch mal knapp werden kann ist klar. Phönix Eving spielt Sonntag beim Wattenscheider Absteiger und könnte am Sonntag nur noch einen Punkt vom rettenden Ufer (Habinghorst) entfernt sein.

Olschewski fit

Beleijew: "An diesen Rechenbeispielen beteilige ich mich nicht, meine Spieler trainieren weiter gut, da mache ich mir keine Sorgen." Wieder dabei ist der zuletzt leicht erkrankte Marc Olschewski, der alle Einheiten absolviert hat. Ein Fragezeichen steht noch hinter Faruk Turgut. Dabei möchte er so gerne auflaufen, denn nur dann hat er auch die Chance mit seinem Bruder Mehmet zu spielen. Beim Training, so Beleijew, sehen sich die beiden wegen ihrer Wechseldienste in einem Essener Krankenhaus nämlich nur selten.

Lesen Sie jetzt