VfB Habinghorst zurück im Abstiegskampf

Fußball-Landesliga

CASTROP-RAUXEL Zum Schluss war es so klar, wie es sich in der ersten Halbzeit schon ankündigte: Mit einer bitteren 1:5 (0:1)- Niederlage gegen den SSV Buer hat der VfB Habinghorst seinen ersten Matchball in einer ganz schwachen Form vergeben.

von Von Jürgen Weiß

, 17.05.2009, 18:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dabei begann alles mit einem schönen Schuss von Marc Olschewski, der allerdings knapp über den Querbalken strich. Auf der anderen Seite nutzten die Gelsenkirchener eine Konterchance, als die Platzherren einen Ball in der Vorwärtsbewegung verloren. Das 0:1 wurde dann über mehrere Stationen schön herausgespielt, ohne dass ein Habinghorster in der Nähe der Gegenspieler als Störfaktor auftrat. Und die Gäste durften weiter spielen, wie sie wollten. Die Heimischen hechelten ohne richtige Gegenwehr hinterher. Dabei konnten sie sich glücklich schätzen, dass ihnen in vielen Szenen der holprige Rasen in die Karten spielte. Allerdings hatte Habinghorst einige Szenen, die in anderen Spielen vielleicht zu Treffern führen. So erkannte der ansonsten gute Schiedsrichter ein Foulspiel an Marcus Plarre, der alleine vor dem Torwart abgeblockt wurde, nicht. Dann waren es kurz vor der Pause zwei Spielzüge, die allerdings Martin Kapitza und Mehmet Turgut beim Abschluss nicht ins Tor brachten. Schade, solche Gelegenheiten bekommt man nicht oft.

Trainer Beleijew hatte zur zweiten Halbzeit einige Positionen intern gewechselt. Jetzt schien der Abwehrverbund sicherer zu stehen. Weitere Chancen machten auch vorne Mut. Olschewski fegte einen Schuss knapp vorbei, Michael Resch konnte eine Minute später einen Pass kurz vor dem Tor nicht verarbeiten. Als dann Olschewski einen Knaller (59.) an den Pfosten setzte, keimte Hoffnung auf. Zu Recht. Die nächste Gelegenheit ließ Olschewski nämlich nicht aus. Sein Schuss zum 1:1 (63.), nach schöner Vorarbeit von Mehmet Turgut und Martin Kapitza, weckte Hoffnungen. Nicht lange. Ein Freistoß im Gegenzug ließ Torwart Daniel Kozakowski zum 1:2 passieren. Jetzt brachen die Hoffnungsdämme. Was da nun passierte, erinnerte an den berühmten Hühnerhaufen. Nach dem 1:3 (67.) war alles klar. Die weiteren Tore zum 1:4 (88.) und 1:5 (90.) zeigten, dass Buer auch treffen kann.

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