Vom Fußballplatz auf die Kegelbahn

Sportlerporträt

Zum Saisonbeginn haben sich die Castrop-Rauxeler Sportkegler mit einem externen Neuzugang verstärkt. Alfred Gasch aus Dormagen geht jetzt für die SK in der NRW-Liga auf die Bahnen. Ein Porträt

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann

, 21.01.2011, 10:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sportkegler Alfred Gasch in Aktion.

Sportkegler Alfred Gasch in Aktion.

"Ich bin in Castrop-Rauxel zufrieden", lautet seine Bilanz nach dem ersten knappen halben Jahr. "Die Kameradschaft innerhalb der Mannschaft ist sehr gut." Wenngleich er wegen seiner beruflichen Verpflichtungen in einem Chemiebetrieb, wo er im Schichtendienst arbeitet, nicht regelmäßig zum Training anreisen kann, ist Gasch doch bereits zu einer festen Größe im NRW-Liga-Team der SK geworden. In mehreren der bislang 13 Partien lieferte er das beste Tagesergebnis. Dabei hatte die sportliche Laufbahn des gebürtigen Oberschlesiers zunächst als Fußballer begonnen. Für Start Dobrodzien (Guttentag) lief Gasch in der polnischen Bezirksliga auf, später - nachdem er mit seinen Eltern nach Deutschland übergesiedelt war - auch für einen Dormagener Bezirksligisten.

"Ich habe mich dann aber recht schwer verletzt und mit dem Fußballspielen aufgehört", berichtet der SK-Neuzugang. Im Alter von 30 Jahren begann Gasch, sich ausschließlich auf den Kegelsport zu konzentrieren. In den vergangenen Jahren war er für viele verschiedene Vereine aktiv, darunter der KSK Alsdorf (damals 2. Bundesliga) und der KSC Kerpen, für den er zwei Partien in der 1. Bundesliga absolvierte. Seine Vereinswechsel seien immer sportlich motiviert gewesen, betont er. "Ich bin nirgendwo im Bösen gegangen." Deshalb freut sich der 55-Jährige auch auf das kommende Wochenende, wenn er beim Castrop-Rauxeler Gegner aus Alsdorf auf einige alte Bekannte treffen wird. Gasch, der zuletzt wegen einer Wadenverletzung aussetzen musste, ist zuversichtlich, dass er dann wieder zum Einsatz kommen kann. Auch die sportliche Perspektive seines neuen Vereins, der aktuell Platz sechs in der NRW-Liga belegt, betrachtet er mit vorsichtigem Optimismus. "Ich glaube, dass wir den Klassenverbleib schaffen werden", sagt Alfred Gasch. "Sollte dies der Fall sein, möchte ich auch gerne weiter für Castrop-Rauxel kegeln."

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