Vom Platz auf die Bühne - kurze Wege für Wurst

Auf der Außenbahn

Ein gute Planung ist alles: Nach dem vorgezogenen Spiel seines FC Frohlinde in Eichlinghofen am Samstagabend musste Michael Wurst, Spielertrainer beim FCF, nur Trainingsanzug gegen Mikrofon tauschen und einen gefühlten Steinwurf zurücklegen, um beim SV Stockum aufzulaufen. Nicht als Kicker sondern als Sänger seiner Band.

CASTROP-RAUXEL

, 09.11.2015, 17:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Er ist im Showbusiness ein alter Hase, aber trotzdem war er vor seinem "The Voice"-Auftritt wahnsinnig nervös: Michael Wurst (40).

Er ist im Showbusiness ein alter Hase, aber trotzdem war er vor seinem "The Voice"-Auftritt wahnsinnig nervös: Michael Wurst (40).

Michael Wurst, Spielertrainer des Bezirksliga-Vierten FC Frohlinde, konnte im Vorfeld von einem Wochenende der kurzen Wege für seine Person berichten. Mit dem FCF gastierte er ab 19 Uhr für die Partie beim TuS Eichlinghofen auf dem Kunstrasen in Dortmund-Brünninghausen. Für seinen abendlichen Auftritt als Sänger beim Sportverein SV Stockum in Witten musste er eigentlich nur die Hauptstraße - die Stockumer Straße - hinauffahren, um sein zweites Ziel zu erreichen. Bei der Stockumer Oldie-Nacht rockte er mit seiner Familien-Band, die Tweens, die Halle - wie auch weitere Bochumer Sänger: die Legal Eagles sowie Brigitte Lorenz.

Jochen Schittkowski, Teammanager der deutschen Korfball-Nationalmannschaft und Funktionär beim Schweriner KC, konnte nach der WM in Belgien von einer Person mit Namen "Joke" (Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: "Witz") berichten. Dabei handelte sich allerdings nicht um einen Witz, sondern vielmehr um die 25-jährige Dame, die den deutschen Korbjägern als "Guide" (Reiseführer) an die Seite gestellt wurde. Die Belgierin, die in Soest geboren wurde, zeigte den Sportlern und dem WDR-Fernseh-Team, das ebenfalls dabei war, unter anderem in Antwerpen alle sehenswerten Ecken.

Stephan Böhm, A-Junioren-Fußball-Trainer beim Bezirksliga-Aufsteiger Spvg Schwerin, hatte sich vor dem Spiel seiner Mannschaft gegen den TuS Heven (6:0) von seinem Kapitän Marvin Rupieper zwei Siege für den Sonntag gewünscht. Der Coach und der Spielführer standen nämlich auch beim Bundesliga-Revierderby auf derselben - schwarz-gelben - Seite. Dies nahmen die Schalke-Anhänger vom Grafweg indes mit einigem Murren zur Kenntnis. Schnell beschloss man also, quasi als Benefiz - für den verletzten Schweriner Nils Kämper zu spielen und brachte so wieder Einigkeit ins Team. Wie das Revierderby letztlich ausging, ist ja bekannt...

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