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Auf der Außenbahn

Auf und neben den Plätzen ist am vergangenen Wochenende wieder viel passiert. Wir haben einige der besten Anekdoten von Urlaubs-Heimkehrern, täglich grüßenden "Murmeltieren" und viel beschäftigten Funktionären für Sie zusammengetragen.

CASTROP-RAUXEL

, 03.08.2015, 16:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Helmut Blanke, 2. Vorsitzender des SV Wacker, brachte gleich vom ersten Tag der Fußball-Stadtmeisterschaft an, den Film-Klassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“ in Erinnerung. Mit dem Vorstands-Kollegen Uwe Bothe an der Seite, kassierte er Eintrittsgelder und verkaufte dort täglich die Wertmarken.

Thomas Stiebitz, 1. Vorsitzender des SV Wacker, war sehr zufrieden mit dem Einsatz aller Vereinsmitglieder bei den Stadtmeisterschaften. Bei der Siegerehrung leistete sich der Wacker-Chef indes selbst einen kleinen Versprecher, der aber schnell vergessen wurde. Als Vizemeister hatte er Frohlinde anstatt Merklinde nach vorne gebeten.

Leonidas Exuzidis, Endspiel-Schiedsrichter der Fußball-Stadtmeisterschaft, sorgte dafür, dass Wacker Trainer Andreas Köhler während des Spiels laufen musste. Kinder hatten mit einem Ball gespielt, der in Nähe einer Eckfahne auf das Spielfeld rollte. Der Referee sagte beim zweiten Vorfall: „Ich will keinen zweiten Ball im Spiel.“ Der Wacker-Coach ging nochmals zu den Kids und sagte hinterher: „Ich kann den Kindern ja nicht den Ball wegnehmen.“

Tobias Ott, Spieler des SuS Merklinde, brachte mit seinem Kameraden Emil Durmis nach der Einwechslung frische Farbe ins Spiel. Beide Akteure kehrten stark gebräunt aus dem Urlaub zurück. Ott schlüpfte in das Trikot, obwohl er eine Autofahrt aus München hinter sich hatte.

Wolfgang „Guido“ Baumann, langjähriger Funktionär beim FC Frohlinde und aktuell im Fußball-Kreis Herne aktiv, hatte sich nach der Auftaktniederlage des FCF gegen Wacker Obercastrop festgelegt, wer Stadtmeister werde: „Jetzt kann nur Wacker gewinnen.“ Dass es letztlich so knapp in allen Spielen wurde, hatte „Prophet“ Baumann nach eigenen Worten allerdings nicht geahnt.

Marius Hoffmann, Castrop-Rauxeler Fußballer in Reihen des Westfalenligisten Mengede 08/20, konnte mit seinem neuen Team den ersten Titel feiern. Beim Hecker-Cup gewannen Hoffmann und Co. mit 4:3 gegen den Oberligisten ASC 09 Dortmund. Der Innenverteidiger, der vom Bezirksligisten VfB Waltrop nach Mengede wechselte, spielte die kompletten 90 Minuten durch. Nach dem Titelgewinn wurde ausgiebig gefeiert.

Yalim-Dogan Öztürk, Fußballer der SG Eintracht/Yeni (Kreisliga A), wurde beim „1. No To Racism-Cup“ von den Trainern zum „Spieler des Turniers“ gewählt. Öztürk erzielte drei Treffer im Turnier-Verlauf. Kurioserweise ging auch die zweite Auszeichnung an einen Spieler des Clubs von der Uferstraße. Öztürks Teamkamerad Dennis Gaßner wählten die Übungsleiter zum besten Torhüter.

Robert Mathis, Leiter der Sparte Fußball im Stadtsportverband (SSV), war am Wochenende quasi überall präsent. Am Samstag überließ er bei der Siegerehrung der Stadtmeisterschaft noch den Funktionären des Gastgebers und neuen Titelträgers Wacker Obercastrop die Pokal-Übergabe. Am Sonntag beim 1. „No To Racism“-Cup überreichte Mathis als Schirmherr selbst die Trophäe an den Endspielsieger Hedefspor Hattingen.

Cemal Cicibas, Trainer der Fußballer der SG Eintracht/Genclik II in der Kreisliga C, kam am Wochenende mächtig ins Schwitzen. Sein Team sprang beim „kleinen Finale“ der Stadtmeisterschaft gegen die Spvg Schwerin (0:10/Bezirksliga) ein – und Cicibas musste sich mangels Personal selbst einwechseln. Auch am Tag darauf war Cemal Cicibas selbst am Ball – sogar zwei Mal. Morgens im Spiel um Platz fünf des 1. „No To Racism“-Cup-Turniers mit den SG-Allstars im Duell mit dem VfB Habinghorst (Kreisliga A), das mit 4:6 verloren ging. Am Abend gab es noch ein 8:5 im Testspiel von Eintracht/Genclik II gegen den FSV Sevinghausen II, mit einem Treffer von Cicibas.

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