Wacker Obercastrop absolviert vor dem Topspiel gegen Kirchhörde eine Sonderaufgabe

rnFußball-Landesliga

Der SV Wacker Obercastrop kann am Sonntag, 13. Oktober, im Landesliga-Topspiel gegen Kirchhörde die Tabellenführung behaupten. Zuvor bekamen die Wackeraner jedoch eine spezielle Aufgabe.

Castrop-Rauxel

, 12.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein Spitzenspiel in der Fußball-Landesliga steht an: Der SV Wacker Obercastrop (1.) kann am Sonntag, 13. Oktober, gegen den Kirchhörder SC (2.) mit einem Sieg die alleinige Spitze für sich beanspruchen.

Wacker Obercastrop - Kirchhörder SC

(Sonntag, 13. Oktober, 15 Uhr, Erin-Kampfbahn)

Die Dortmunder haben ein Spiel weniger als die Obercastroper und können sich mit 20 Punkten (Wacker hat 21) noch „heimlicher Spitzenreiter“ nennen. Diese Geschichte könnte das Team von Trainer Aytac Uzunoglu durch einen Sieg gegen den direkten Konkurrenten vorläufig beenden.

Zuzutrauen ist das der Mannschaft aus der Erin-Kampfbahn allemal. Sechs Ligaspiele in Folge, davon fünf auswärts, haben die Heimischen gewonnen. Dazwischen lag noch der Pokalerfolg gegen den SV Sodingen (Westfalenliga). Zweifelt da noch jemand am Selbstvertrauen? Bestimmt nicht.

Das wurde schon in der Vorwoche beim 1:0-Sieg bei der Legat-Truppe des TuS Bövinghausen in allen Facetten demonstriert. Genau so sollten die Wacker-Kicker auch das Match gegen Kirchhörde angehen.

Obercastrop mussten nach dem Bövinghausen-Spiel laufen gehen

Ein Nachteil sollte die Donnerstag-Partie nicht sein, weil die Formation dadurch aus den Wochen-Rhythmus gerissen wurde. Trainer Uzunoglu hatte an dem spielfreien Sonntag eine Sonderaufgabe für seine Cracks. Der Coach berichtete am Freitag: „Alle fitten Spieler haben einen 10-Kilometer-Lauf absolviert und mir ihren Lauf auf das Handy geschickt.“

Der Trainer erwartet von Kirchhörde „ein starkes Kollektiv mit einigen Spielern, die individuelle Klasse besitzen“. Er selbst muss neben den Langzeit-Verletzten auf einen Akteur dieser Klasse verzichten - Serhat Can hat sich in Bövinghausen an der Schulter verletzt.

Spvg Horsthausen - FC Frohlinde

(Sonntag, 13. Oktober, 15 Uhr, Horsthauser Str. 169 a, Herne)

Die Landesliga-Fußballer des FC Frohlinde (8.) hatten nun eine Woche Zeit, die wieder einmal unnötige Niederlage (1:2 gegen Firtinaspor) aus den Köpfen zu verbannen. Auf dem Kunstrasen der Spvg Horsthausen (9.) wartet nämlich gleich ein Gegner, der in den letzten fünf Wochen gar nicht mehr bemerkt hat, wie eine Niederlage schmeckt.

Zwei Siege und drei Unentschieden hat die Formation des Herner Trainers Marc Gerresheim geholt. Und bestätigt damit auch die Einschätzung von Frohlindes Spielertrainer Stefan Hoffmann, der am Freitag vor dem Spiel sagte: „Die haben sich gut verstärkt und für mich waren die auch ein Geheimfavorit.“

Frohlinde muss auf Kruska und Kluy verzichten

Der zehnte Spieltag wird jetzt zeigen, wohin der Weg beider Teams geht. Frohlinde steht mit 13 Punkten auf Platz acht, die Herner haben einen Zähler weniger, aber auch zwei Spiele weniger. Jeder Punkt wird in der Situation also an diesem Sonntag wichtig sein.

Schon an diesem Spieltag kann die Tabelle durcheinanderpurzeln. Von Platz vier mit 14 Zählern (Wanne 11) bis Rang elf (Horst-Emscher) trennen die Protagonisten nur zwei Punkte. Frohlinde sollte sich tunlichst sputen. Und muss dabei aber auf Marc Kruska (mit der U19 des VfL Bochum unterwegs) und Andreas Kluy (verletzt) verzichten.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt