Wacker Obercastrop II hat in der Kreisliga B jetzt ein Alleinstellungsmerkmal

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Am dritten Spieltag trafen im Spitzenduell Wacker Obercastrop und der FC Herne 57 aufeinander. Obercastrop siegte mit 3:1 (1:0) - mit Mühe.

von Andreas Brühl, Jens Lukas

Obercastrop

, 21.09.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der dritte Spieltag der Fußball-Kreisliga B ist am Sonntag über die Bühne gegangen. Für den SV Wacker Obercastrop II ging es dabei gegen den von Trainer Andreas Arenth betreuten FC Herne 57. Die Herner waren wie Wacker mit zwei Siegen in die Saison gestartet.

Die Wackeraner haben seit Abpfiff der Partie ein Alleinstellungsmerkmal: Die Castrop-Rauxeler sind das einzige Team der Liga mit drei Siegen aus drei Spielen. Das hat aber auch damit zu tun, dass einge Teams, die weiße Westen haben, mit Spielen im Rückstand sind: Falkenhorst Herne II (2 Spiele), Fortuna Herne (1) und SF Habinghorst/Dingen (1).

Wacker-Kapitän David Queder (l) befand sich im Spiel plötzlich im Clinch mit Hernes Torschütze Lars Buhne.

Wacker-Kapitän David Queder (l) befand sich im Spiel plötzlich im Clinch mit Hernes Torschütze Lars Buhne. © Volker Engel

Die ersten zehn Minuten zwischen Wacker II und Herne 57 wurden von den Gastgebern bestimmt. Danach entwickelte sich bis zur Pause ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für Obercastrop.

1:0 fällt kurz vor der Pause

Die Gäste aus Herne beeindruckten die Heimmannschaft mit aggressivem und körperbetonten Spiel und unterbanden so den Spielfluss von Wacker II sehr konsequent. Die harte Gangart führte zu vielen Unterbrechungen, Gelben Karten und einigen Wortwechseln zwischen den gegnerischen Trainern. Angriffe der Obercastroper liefen fast immer über den mitspielenden Co-Trainer Andre Pape und den zentralen Stürmer Ken Schulz. Jener Schulz, der bereits sechs Treffer in den ersten beiden Spielen erzielt hatte, verwandelte auch den Handelfmeter zum Ende der ersten Halbzeit (45.+1.).

Drei Minuten nach Wiederanpfiff war es noch einfacher für den Goalgetter: Joshua Stemmers steckte den Ball zu Andre Pape durch, der den Ball am Herner Torwart vorbei quer legte und Schulz brauchte nur noch einschieben (48.).

Wer dachte die Zwei-Tore-Führung würde Ruhe ins Spiel bringen, sah sich getäuscht. Nach einer Stunde Spielzeit kam Herne zum Anschlusstreffer, als Lars Buhne einen sehenswerten Treffer mit dem Außenrist erzielte.

Ausgleich liegt in der Luft

Danach brannte es einige Male lichterloh in der Wacker-Abwehr und die häufigen Entlastungskonter wurden zu schlampig ausgeführt. Eigentlich hätte eine klare Führung herausspringen können, stattdessen lag der Ausgleich in der Luft. Alles klar machte dann wiederum Ken Schulz mit seinem dritten Treffer, als er einen Abschlag von Stefan Tams aufnehmen und über den Herner Torwart lupfen konnte.

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Für Wacker-Trainer Christian Heyn eine Erleichterung: „Wir haben heute einen starken Gegner zu Gast gehabt, der uns alles abverlangt hat. Natürlich hätten wir eher deutlich führen können, aber auch so haben wir uns die drei Punkte verdient. Gegen den FC Herne werden auch andere Mannschaften es schwer haben.“

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