Wacker Obercastrop verpasst das Finale in Herten mit Pech

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Beim Turnier von Vestia Disteln verliert Fußball-Landesligist Wacker Obercastrop das Halbfinale gegen die Spvg Erkenschwick. Dennoch waren die Wackeraner erfolgreich.

Obercastrop

, 26.01.2020, 19:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Beim hochkarätig besetzten Freiluft-Turnier von Vestia Disteln um den „3. Schlägel&Eisen-Cup“ gingen der Siegerpokal und die 400-Euro-Siegprämie an Titelverteidiger Spvg Erkenschwick. Der Westfalenligisten gewann das Finale des Blitzturniers gegen Gastgeber Vestia Disteln mit 2:1.

Im ersten Halbfinale hatte Gastgeber Disteln (Bezirksliga) für eine kleine Sensation gesorgt und den Westfalenligisten TuS 05 Sinsen nach einem 2:2 in einem ellenlangen Elfmeterschießen mit vielen Fehlschüssen mit 6:5 bezwungen.

Flankenball geht ins Tor

Richtig gut verkaufte sich danach im zweiten Halbfinale Landesliga-Spitzenreiter Wacker Obercastrop. Nur durch Pech verpasste die Elf von Trainer Aytac Uzunoglu das Endspiel durch das 0:1 kurz vor Schluss gegen Erkenschwick. In einem Spiel, das die Obercastroper dominierten. Darüber gab es keine zwei Meinungen.

Es waren 56 der 60 Spielminuten Minuten absolviert, als Wacker auf der rechten Seite in der Vorwärtsbewegung den Ball an Erkenschwicks Leon Stöhr verlor. Dieser schlug fast von der Eckfahne eine Flanke, die zum Torschuss wurde. Das erkannte Keeper Christopher Ebeling zu spät. Der Ball landete am langen Pfosten im Netz - 0:1. Da nutzte es nichts, dass Obercastrop zuvor die besseren Chancen hatte. Das Finale war verpasst. „Das war eine unglückliche Niederlage. Ich bin mit unserem Spiel trotzdem zufrieden“, resümierte Trainer Aytac Uzunoglu.

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Scholka hält zwei Elfmeter

Das Spiel um Platz drei zwischen Obercastrop und Sinsen war zunächst geprägt von haarsträubende Fehlern auf beiden Seiten, die zu Toren führten. Später aber auch von einem überragenden Elfmeterschießen, bei dem alle fünf Wackeraner trafen, und Torhüter David Scholka die „Elfer“ eins und fünf super hielt.

In Minute 14 ließ TuS-Keeper Werner einen harmlosen Rückpass ins Netz rutschen zu Obercastrops 1:0. Wacker revanchierte sich, legte Marius Speker den Ball zum 1:1 (27.) im Strafraum auf den Fuß. Großchancen zum Sieg ließen die Wackeraner Martin Kapitza, Sascha Schröder und Sven Ricke ungenutzt.

Als Turnier-Fazit bleibt: Wacker Obercastrop kann mit guten Westfalenligisten wie TuS Sinsen und Spvg Erkenschwick absolut mithalten. Und war sogar besser als sie.

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