Wacker Obercastrop wehrt sich gegen lange Rotsperre für Astacio Cordero

rnFußball-Landesliga

Nach seinem Feldverweis droht Yogan Astacio Cordero von Wacker Obercastrop eine lange Sperre. Sein Verein geht deshalb auf die Barrikaden.

Castrop-Rauxel

, 07.03.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das 0:0 des SV Wacker Obercastrop im Landesliga-Derby gegen den FC Frohlinde hat noch ein Nachspiel. Es geht um die Länge der Sperre nach der Roten Karte, die sich Wacker-Akteur Yogan Astacio Cordero eingehandelt hatte. Staffelleiter Klaus Overwien (Waltrop) hat den Fall an das Verbands-Sportgericht weitergeleitet.

W. Obercastrop - Vikt. Resse (So, 15, Erin-Kampfbahn)

Viel Gesprächsbedarf gab es am vergangenen Sonntag in der Erin-Kampfbahn. Natürlich stand vor dem Spiel gegen Viktoria Resse (16.) der Platzverweis im Fokus. Da der Kopfstoß von Cordero gegen Dietrich Liskunov als Tätlichkeit eingestuft wurde, hat Staffelleiter Klaus Overwien den Fall der höheren Instanz gegeben.

Der Funktionär sagte am Freitag: „Ich kann nur eine Sperre von vier Wochen aussprechen.“ Martin Janicki, Vorsitzender der Obercastroper, hat sich mit einer Stellungnahme an das Sportgericht gewandt und seine Sicht mit einem Video dokumentiert. Janicki meinte unter anderem: „Unser Spieler ist vorher stark attackiert worden.“

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Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu muss nicht nur gegen Viktoria Resse auf den gesperrten Cordero verzichten. Der Coach berichtete: „David Queder ist angeschlagen und wird wohl pausieren.

Moritz Budde und Marius Hoffmann sind im Urlaub, Elvis Shala ist weiterhin weg.“ Und weiter. „Bei allem Respekt vor Resse, unser Ziel wird es sein, die drei Punkte zu behalten.“ Besonders aufpassen sollte seine Abwehr auf Resses Sven Jubt, der mit zwei weiteren Spielern die Torschützenliste mit 13 Treffern anführt.

Horst-Emscher - FC Frohlinde (So, 15.15, Schollbruch 58)

Viel zu reden gibt es auch beim FC Frohlinde (12.). Spielertrainer Stefan Hoffmann arbeitet mit Coach-Kollege Michael Wurst am neuen Kader. Zum Derby sagte eram Freitag rückblickend: „Mit dem Punkt können wir besser leben als Wacker.“ Unter der Woche wurde sehr gut trainiert. Auch am Sonntag ist der Kader wieder gut gefüllt. Das Hinspiel hatte Horst-Emscher mit 3:2 gewonnen, nachdem Frohlinde 2:0 geführt hatte. Das Siegtor der Gäste fiel in der 89. Minute. Marc Flaczek hatte schon in der 12. Minute „Rot“ gesehen.

Das Spiel in Gelsenkirchen ist der dritte Auftritt in der Fremde in Folge. Zweimal gab es ein Unentschieden. Folgt das dritte? Dazu sagte Hoffmann: „Man kann nicht auf einen Punkt spielen, wir wollen gewinnen.“

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Was sich gut in der Tabelle machen würde. Die Horster haben auf Rang neun 25 Punkte, Frohlinde auf Position zwölf 24 Zähler. Wie Wacker hat der FCF in Ilker Murat Berberoglu einen Gegenspieler, der ebenfalls 13 Tore verbucht.

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