Wacker scheidet nach großem Kampf aus

Fußball-Westfalenpokal: Im Achtelfinale

Der starke Auftritt des Fußball-Bezirksligisten SV Wacker Obercastrop im Westfalenpokal-Wettbewerb ist beendet. Am Mittwochabend verloren die Schützlinge von Trainer Aytac Uzunoglu ihr Achtelfinale gegen den Westfalenligisten FC Iserlohn denkbar knapp mit 2:3 (1:1).

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß und Jörg Laumann

, 27.09.2017, 23:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einer Viertelstunde nahm die Partie vor rund 120 zahlenden Zuschauern in der Erin-Kampfbahn Fahrt auf. Wacker-Torhüter Tams war schon geschlagen, aber der Iserlohner Kingsley Nweke zielte über das leere Tor. Auch auf der anderen Seite wurde es gefährlich: Obercastrops Elvis Shala kam zunächst selbst zum Abschluss, traf aber neben das Tor (21.). Zwei Minuten später legte er für Alexander Wagener auf, der am Torhüter scheiterte.

Frühe Rote Karte

In der 26. Minute war es dann der Westfalenligist aus Iserlohn, der in Führung ging. Nach einem Angriff über die linke Seite war die Wacker-Hintermannschaft nicht im Bilde, Lukas Lenz vollstreckte aus kurzer Distanz per Kopf. Fünf Minuten später wäre beinahe das zweite Tor für die Sauerländer gefallen. Diesmal behinderten sich jedoch zwei FCI-Spieler gegenseitig.

Es ging weiterhin hoch her auf dem Kunstrasen an der Karlstraße. Iserlohns Sebastian Lötters brachte Wagener in der 35. Minute in aussichtsreicher Position zu Fall und sah die Rote Karte wegen „Notbremse“.

Sonntagsschuss

Den nun in Überzahl spielenden Obercastropern gelang noch vor der Pause der Ausgleich: Kapitän Moritz Budde setzte mit einem langen Ball Shala in Szene, der zunächst einen Schuss nach links antäuschte, dann aber den Ball unhaltbar rechts unten im Eck versenkte.

Nach dem Seitenwechsel erwischten zunächst die Gäste den besseren Start und gingen in der 48. Minute mit 2:1 in Führung. Wacker ließ sich jedoch nicht beirren und schlug zurück: Shala brachte einen Eckball gefährlich vor das Tor der Iserlohner, wo Wagener am kurzen Pfosten goldrichtig stand und zum 2:2 versenkte (53.).

Diesen Spielstand hielt der Bezirksligist bis in die Schlussphase, bevor der FC Iserlohn durch Yannik Marks und dessen „Sonntagsschuss am Mittwochabend“, so der Kommentar des unter den Zuschauern weilenden Pokalspielleiters Klaus Overwien, in der 86. Minute zum Siegtreffer kam. Für Wacker gab es am Ende dennoch verdienten Applaus der Fans.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt