Wacker-Trainer wechselt den Verein

Auf der Außenbahn

Die Anhänger von Wacker Obercastrop brauchen keine Angst haben: Der Trainer bleibt der Mannschaft erhalten. Zwar wechselt Andreas Köhler den Verein, aber das kommt Wacker zugute: Köhler verlässt in seiner Funktion als Schiedsrichter den VfB Habinghorst und pfeift künftig für Obercastrop.

CASTROP-RAUXEL

, 04.07.2016, 18:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wackers Trainer Andreas Köhler pfeift künftig auch für den Verein, dessen erste Mannschaft er trainiert.

Wackers Trainer Andreas Köhler pfeift künftig auch für den Verein, dessen erste Mannschaft er trainiert.

Andreas Köhler, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Wacker Obercastrop, müsste streng genommen auch in der Liste der Neuzugänge in der Erin-Kampfbahn auftauchen. Der Übungsleiter ist seit wenigen Tagen nämlich für die Wackeraner auch als Schiedsrichter tätig. Köhler war bislang als Referee für den VfB Habinghorst unterwegs, nun lässt er die Pfeife für Obercastrop ertönen. Köhler berichtet: "Das hat sich angeboten, weil im Trainerkontingent des SV Wacker noch ein Schiedsrichter fehlte und ich mich an der Karlstraße heimisch fühle."

Marc Kruska, Fußball-Profi aus Rauxel, scheint bei seinem neuen Verein, Zweitliga-Absteiger SC Paderborn, wie von Trainer René Müller angekündigt, tatsächlich ein Fixpunkt in der Mannschaft zu sein. Beim 10:1-Testspielsieg beim Kreisligisten SV Marienloh war Kruska neben Jan Steven Erisa, der die vollen 90 Minuten spielte. Alle weiteren 18 Akteure waren nur jeweils eine Halbzeit auf dem Platz.

Thomas Hengst, Trainer der zweiten Frauen-Handballmannschaft des TuS Ickern, konnte am Samstag nur Positives über die Turnier-Teilnahme beim "VfL-Cup" in Bochum berichten. Wenngleich der sportliche Erfolg der Ickernerinnen mit Rang sieben mäßig ausfiel, sorgte das Abendprogramm für beste Unterhaltung. "Wir waren früh genug zurück, um im Vereinsheim gemeinsam das Fußball-EM-Viertelfinale anzuschauen", berichtete Hengst, "der Sieg von Deutschland gegen Italien wurde entsprechend gefeiert."

Levent Alanyali, langzeitverletzter Fußballer bei der Spvg Schwerin, hatte sich im Laufe der alten Saison bei Kültürspor Datteln angemeldet. Kommt er zum Berg zurück? Am Sonntag beim Trainingsauftakt der Bezirksliga-Fußballer war der Kicker als Zaungast auf der Tribüne zu sehen – in imposanter Begleitung seines erst acht Monate jungen, aber riesigen Hundes. Weil Dobermann "Sawas" zunehmend sein Interesse für die blau-gelben Trainingsbälle entdeckte, verabschiedete sich Alanyali schon nach kurzer Zeit.

Lesen Sie jetzt