Wacker und SuS spüren das Derby-Kribbeln

Das Castrop-Rauxeler Derby

Es ist Derbyzeit. Am Freitag erregt das Bundesliga-Duell Dortmund gegen Schalke die Gemüter, am Sonntag, 6. Februar, ist in Castrop-Rauxel ein ähnlicher Leckerbissen im kleineren Format angerichtet: SV Wacker Obercastrop und der SuS Merklinde treffen in der Bezirksliga aufeinander.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß

, 04.02.2011, 12:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wacker und SuS spüren das Derby-Kribbeln

Von Wackers 2:0-Hinspielerfolg aus der ersten Serie wollte niemand eine Vorhersage für das zweite Spiel ableiten. Esser: "Damals haben wir verdient gewonnen, aber das zählt nicht mehr; Merklinde hat jetzt ein Top-Team zusammen und gehört in der Tabelle viel weiter nach oben." Broll: "Wir haben im Hinspiel wenig Personal gehabt und Marco Gruszka fehlte wegen Urlaub." Der Ex-Profi hat sich zu einer Bank in der Abwehr entwickelt. Und wie in Obercastrop mit Trainer Esser strebt auch der Nachbar im Süden der Stadt eine Weiterverpflichtung des Spielertrainers an. Zunächst steht aber das Derby im Fokus. Die Obercastroper stehen unter Druck nach dem 0:2 in Kirchhörde, Merklinde kann das nach dem 2:0 gegen Rahm gelassener sehen.

So sieht das auch Esser: "Wir müssen gewinnen, damit die Stimmung besser wird. Dazu muss aber jeder meiner Spieler 100 Prozent geben." Bis auf den Langzeitverletzten Dennis Hasecke (Meniskusschaden) erwartet der Wacker-Coach Marcel Szponik, Björn Brinkmann und Mike Cittrich aus dem Krankenlager zurück. Broll geht von einem Duell "auf Augenhöhe" aus und meldet Dennis Dannemann und Lukas Schickling wieder gesund. Um die Einsätze von Marcel Struckmeyer (Grippe) und Torwart Kulina (beim Betriebssport umgeknickt) bangt der Verantwortliche. Für den Keeper stehen als Alternative der zuletzt "verschwundene" Benjamin Abdija oder der 18-Jährige Maximilian Moehrs als Ersatz parat.

 

Lesen Sie jetzt