Wacker will Negativ-Saisonstart vermeiden

Fußball-Bezirksliga

Nach der 0:3-Auftaktniederlage gegen Arminia Marten geht es für die Bezirksliga-Kicker des SV Wacker Obercastrop nun am Sonntag bei Westfalia Huckarde darum, einem Negativ-Saisonstart entgegenzuwirken. Denn es war ja alles nicht schlecht, was gegen Marten passierte.

CASTROP-RAUXEL

, 22.08.2014, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stefan Kitowski (links) und sein SV Wacker Obercastrop treten nach der Auftakt-Niederlage gegen Arminia Marten am Sonntag bei Westfalia Huckarde an.

Stefan Kitowski (links) und sein SV Wacker Obercastrop treten nach der Auftakt-Niederlage gegen Arminia Marten am Sonntag bei Westfalia Huckarde an.

Fußball-Bezirksliga 9 SV Westfalia Huckarde - SV Wacker Obercastrop (So., 15 Uhr, Sportplatz Blumenkamp, Dortmund) Wacker-Trainer Dennis Hasecke: "Nach 20 Minuten waren wir gut im Spiel, haben aber unsere dicken Chancen durch Stefan Kitowski und Dennis Teuber nicht verwertet. Und so etwas wird gegen einen Bezirksliga-Favoriten bestraft." Gar nicht verstehen konnte der Obercastroper Coach die Rote Karte gegen seinen Spieler Cihangir Sahinli. Hasecke: "Selbst die Martener schauten verdutzt, nachdem er die Rote Karte sah, weil er dem Schiedsrichter einen Ball zuwarf, den dieser haben wollte. Wie der Schiedsrichter da eine Tätlichkeit gegen ihn gesehen haben will, hat keiner verstanden. Ich hoffe, dass der Fall bei der Spruchkammer geklärt wird."

Bis dahin wird der Stürmer fehlen. Hasecke: "Wir sind gut aufgestellt und können das kompensieren, so bitter das ist." In Huckarde fehlen wird wegen dienstlicher Verpflichtungen Boudhan Lativ. Aber auch ohne den neuen "Strategen" im Mittelfeld (kam von Fortuna Herne), wie ihn der Sportliche Leiter Martin Janicki nannte, hat Hasecke für Sonntag eine einfache Formel: "Wir müssen kompakt stehen und unsere Chancen machen."Mit Wut im Bauch Einfach wird das nicht, zumal Huckarde nach der 0:5-Pleite gegen Frohlinde mit einer gewissen "Wut im Bauch" auflaufen wird. Jedoch sollte der 3:2-Testspielsieg gegen Bezirksliga-Aufsteiger VfL Kemminghausen unter der Woche Mut machen. Da hatten die Wackeraner gut gespielt und noch in Kevin Großkreutz von Borussia Dortmund einen prominenten Zuschauer in der Erin-Kampfbahn begrüßen können. 

 

Lesen Sie jetzt