Wenn der Nikolaus zum Foto-Objekt wird

Auf der Außenbahn

In Zeiten von Smartphones muss auch der Nikolaus geduldig sein. Mit eingebauter Kamera kann ja heutzutage jeder ein Paparazzo sein! Die Erfahrung, als Foto-Objekt begehrt zu sein, durfte am Nikolaustag der Spartenleiter Fußball, Robert Mathis, machen. Eine neue Erfahrung hat auch ein Bezirksliga-Kicker machen dürfen; ein Korfballer will kein "schlimmer Finger" sein und bei einem Schweriner ging die Post ab.

CASTROP-RAUXEL

, 07.12.2015, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fußball-Spartenleiter Robert Mathis gibt in Ickern beim Nikolausumzug den Nikolaus

Fußball-Spartenleiter Robert Mathis gibt in Ickern beim Nikolausumzug den Nikolaus

Robert Mathis, Leiter der Sparte Fußball im Castrop-Rauxeler Stadtsportverband (SSV), war am Samstag der meist-fotografierte Castrop-Rauxeler Bürger. Er trat nämlich als Hauptdarsteller im Kostüm beim Nikolaus-Umzug der Ickerner Antonius-Gemeinde auf. Eingerahmt von über 1000 großen und kleinen Gästen bestieg er auf dem Marktplatz eine weiße Kutsche und fuhr von Pferden gezogen durch einige Straßen des Stadtteils. Nach der Rundfahrt wurde Mathis umringt von Eltern, die mit ihren Kameras ihre Kinder mit dem Mann mit dem Rauschebart und dem Roten Mantel fotografieren wollten. Unzählige Fotowünsche erfüllte der Ickerner ohne zu murren, bevor er nach einer halben Stunde Foto-Shooting im Gemeindehaus eine kurze Pause einlegen konnte.

Patrick Fernow, Korfballer und Schiedsrichter des KV Adler Rauxel, wurde vor seinem Auftritt als Referee des Nachholspiel zwischen dem KC Grün-Weiß und dem HKC Albatros von einigen Leuten mit den Worten "Schlimmer Finger" angesprochen. Der Grund: Fernow hatte sich zuletzt eine Verletzung an der rechten Hand zugezogen, die mit einem Verband fixiert ist. Der Rauxeler wurde nicht müde zu betonen, dass es nicht der so genannte "Stinkefinger" sei, der ramponiert sei. Bei der Seitenwahl vor der Partie schaute auch HKC-Spielführerin Rabea Cramer-Meschede, die von Beruf Ärztin ist, auf den Fernowschen Finger. Nicht überliefert ist, ob sie vor dem Anpfiff noch eine "Zweitmeinung" zu der Verletzung des Schiedsrichters abgab.

Mathias Hipe, am Fuß verletzter Bezirksliga-Fußballspieler der Spvg Schwerin, wurde am 2. Advent quasi eine Beförderung zuteil. Zuletzt hatte der Kicker die Linienrichterfahne in der Bezirksliga übernommen. Jetzt wurde er sogar - ohne Vorwarnung - zum Schiedsrichter berufen. Beim Spiel der Spvg Schwerin II in der Kreisliga C gegen den TSK Herne II fehlte am Sonntag der angesetzte Spielleiter. Hipe sprang ein und war nach dem 5:4-Sieg der Blau-Gelben überrascht, "wie nett" die Akteure beider Seiten zu ihm waren.

Crisowalandis Mavridis, nach einigen Knieoperationen langzeitverletzter Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin, fiebert seinem Comeback entgegen. Mit einer Riesen-Schiene am Bein geschützt, saß der Stürmer auf der Auswechselbank, um seinen Kollegen auf dem Platz das nötige Glück zu bringen. Der selbst ernannte "Glücksbringer" hatte diesmal aber nur eine Halbzeit Zeit. Er musste nach Dortmund zu einer Taufe. Mavridis sagte: "Da geht bei meinen griechischen Landsleuten die Post ab".

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