Wenn der Siegtorschütze das Siegtor erklärt

Auf der Außenbahn

Ein Fußballer der SG Castrop hatte am Wochenende reichlich Grund zum Jubeln. Ein Wacker-Stürmer übernahm nach dem Testspiel die Berichterstattung am Telefon. Bei den "Blau-Gelben" herrscht positive Stimmung und beim TuS Henrichenburg wurde gezittert. Was sich dahinter verbirgt, lesen Sie hier.

CASTROP-RAUXEL

, 03.02.2014, 15:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Thomas Mücke, Fußballer bei der SG Castrop, hatte am Wochenende reichlich Grund zum Jubeln. Beim 9:1-Erfolg der Castroper Altherren gegen den TSK Huckarde war er vier Mal erfolgreich. Einen Tag später schoss er bei der 3:5-Niederlage der zweiten Mannschaft (Kreisliga B) im Testspiel gegen den TuS Bövinghausen 2 einen Treffer. Sein ehemaliger Coach Daniel Komorek trug sich bei den Altherren übrigens ebenfalls in die Torschützenliste ein. Er schoss drei Tore.Andreas Dornieden, Co-Trainer beim Fußball-Bezirksligisten SV Wacker Obercastrop, übernahm nach dem 2:1 im Testspiel gegen den BV Herne-Süd die Berichterstattung am Telefon. Und da er nicht alles richtig gesehen hatte, weil er nach eigener Aussage noch "viele andere Dinge tun musste", holte er gleich den Siegtorschützen Manuel Backes zur Erklärung des Siegtores an seine Seite. Und der Wacker-Stürmer, dem Dornieden wieder eine prächtige Form attestierte, legte gleich los wie ein Moderator: "Ich habe die Unsicherheit in der Abwehr erkannt, bin dazwischen gesprintet und den Ball erobert. Der Rest war einfach, rechts angetäuscht und links unten getroffen." Und Wacker hatte trotz großer personeller Probleme - dank Backes - wieder einen Test gewonnen.Helmut Dinter, einer der stellvertretenden Vorsitzenden des Fußball-Bezirksligisten Spvg Schwerin, strahlte am Rande des Testspiels gegen den TuS Ascheberg (3:3) die neue Zuversicht aus, die seit der Winterpause Einzug bei den "Blau-Gelben" gehalten hat. Dinter: "Mit Thomas Faust als Trainer haben wir einen Glücksgriff getätigt, der dafür gesorgt hat, dass viele neue Spieler unseren Kader beleben. Mit der Mannschaft werden wir bestimmt nicht aus der Bezirksliga absteigen, vielleicht kommen wir sogar ja auf einen einstelligen Tabellenplatz." Und der Verantwortliche, der immer mal noch das Torwarttrikot für die "Zweite" und beim Altherren-Team anzieht, unterstreicht damit, dass am Grafweg schon vor den anstehenden Vorstandswahlen eine positive Stimmung herrscht.Rainer Mattukat, Fußball-Trainer des Recklinghauser A-Kreisligisten TuS Henrichenburg, zitterte am vergangenen Donnerstag während der zweiten Halbzeit des Testspielsspiels beim Königsborner SV (1:2/Bezirksliga) aus zwei Gründen: Zum einen wegen der niedrigen Temperaturen an der Seitenlinie des Sportplatzes in Unna. Zum anderen wegen seinen Schützlingen, von denen sich niemand verletzen sollte. Mattukat: "Ich hatte schon vorsichtshalber das Trikot unter dem Trainingsanzug angezogen. Aber spielen wollte ich bei diesen Temperaturen nun wirklich nicht." Anders sieht das womöglich am letzten Spieltag der Saison 2013/14 aus. Dann könnte das Mattukat´sche Trikot mit der Nummer 20 wohl wie vor zwei Jahren zum Zuge kommen. Mattukat: "Wenn dann für uns oder den Gegner nichts mehr auf dem Spiel steht, würfeln wir die Posten aus - wer ins Tor geht, wer Trainer ist und welche Position ich spiele."

Lesen Sie jetzt