Wenn der Sportliche auf das Bergige muss

Auf der Außenbahn

Der gelernte Castrop-Rauxeler Fußballer Sascha Lindner hat sich neue Ziele gesteckt. Beim "Ultra-Trail du Mont-Blanc" will er mehr als 9000 Höhenmeter überwinden. Patrick Fernow vom Korfball-Regionalligisten KV Adler Rauxel hatte indes eine interessante Idee für die Verwendung der 50-Jahre-Erste-Liga-Uhr des Hamburger SV im Abstiegsfall.

CASTROP-RAUXEL

, 26.05.2014, 18:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

spielender Trainer beim Korfball-Regionalligisten KV Adler Rauxel, wollte zuletzt in das Geschehen in der 1. Fußball-Bundesliga eingreifen. Im Vorfeld des Relegationsspiels zwischen dem Hamburger SV (gegen den Abstieg) und der Spvg Greuther Fürth (um den Aufstieg in die 1. Liga) machte der bekennende Anhänger von Borussia Dortmund auf der Internet-Plattform Facebook einen Vorschlag: Die Hamburger sollten ihre 50-Jahre-Erste-Liga-Uhr im Abstiegsfall an den FC Schalke 04 weiterreichen. Aus dem Korfballer-Lager bekam Fernow allerdings direkt ein Veto - von Tim Langhorst (KC Grün-Weiß), der sich für den VfL Bochum, Bayern München und den FC Barcelona schwärmt: "Das ist ganz schön frech von Dir!"

ehemaliger Castrop-Rauxeler Fußballer, der auch in Diensten der Amateure des VfL Bochum und des MSV Duisburg kickte, will im Alter von 35 Jahren "hoch hinaus" - als Ultra-Marathonläufer. Er hat am Montag die Zusage bekommen, dass er am "Ultra-Trail du Mont-Blanc" teilnehmen kann. Das Rennen in den Alpen zwischen Frankreich und Italien geht über 168 Kilometer, wobei mehr als 9000 Höhenmeter zu überwinden sind. Der Wettbewerb gilt als weltweit anspruchvollster Bergmarathon. Auf der Internetplattform Facebook schrieb Lindner: "Ich habe maximal 46 Stunden Zeit, versuche aber ein wenig schneller zu sein."

langjährige Vorsitzende des VfB Habinghorst, war wie viele andere Castrop-Rauxeler Fußballfreunde auch beim Bezirksliga-Abstiegsderby zwischen der Spvg Schwerin und dem SuS Merklinde vor Ort auf dem "Berg". Obwohl "ihr" VfB gleichzeitig ein Meisterschaftsspiel in der Kreisliga A bestreiten musste. Im Handy-Zeitalter alles kein Problem. Pausenlos klingelte neben Frau Landes das Mobiltelefon ihres Ehemanns, um das Geschehen aus dem "Habichthorst" zu übermitteln. Alles gut hörbar im Schatten des Unterstandes am Schweriner Grafweg, unter dessen Wellblechdach sich das klingelnde Schrillen wie in einer Werkshalle anhörte.

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