Wie bringe ich die Pfunde zum Purzeln?

Sport und Gesundheit

An den Feiertagen wurde geschlemmt, und nun sollen die Pfunde runter. Außerdem: Mehr Sport stand ja eigentlich schon im vergangenen Jahr ganz oben auf der Liste. Sportlich gute Vorsätze haben in der Neujahrs-Euphorie alljährlich Hochkonjunktur, das Tauwetter macht zudem aktuell wieder Lust auf Bewegung – doch wie packe ich es 2011 an und noch wichtiger: wie bleibe ich am Ball?

CASTROP-RAUXEL

von Von Mirko Kuhn

, 06.01.2011, 17:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dietmar Böhne, ehemaliger Landesliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin, hat neben 15 Marathons zuletzt auch einige Bergläufe bestritten.

Dietmar Böhne, ehemaliger Landesliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin, hat neben 15 Marathons zuletzt auch einige Bergläufe bestritten.

Doch auch andere Aktivitäten könnten sinnvoll sein, wie zum Beispiel Gymnastik in den eigenen vier Wänden oder ein täglicher Spaziergang. Letzterer übrigens nicht nur im Sommer. Gerade in der kalten Jahreszeit könne bei geeignetem Equipment an der frischen Luft das Immunsystem gestärkt werden. Nicht immer müsse der Weg ins Fitness-Studio oder zu Abspeck-Kursen führen. Das kann auch Dietmar Böhne bestätigen. Der 49-jährige Ex-Landesliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin hat das harte Hallenparkett gegen die Laufschuhe getauscht und neben 15 Marathons zuletzt diverse Bergläufe bestritten: „Der Vorteil am Laufen ist, dass man nicht an Zeit, Ort oder Regeln gebunden ist. Man zieht sich die Schuhe an und läuft los. Egal, wo man gerade ist.“ Seit rund acht Jahren verfährt der in Becklem wohnhafte Ausdauersportler jetzt schon so, und das nicht immer nur nach festem Trainingsplan.

Auch wenn ein solch verbindlicher Plan durchaus als Motivationshilfe dienen könne: „Natürlich sollte man sich konkrete, realistische Etappenziele setzen, um früh Erfolgserlebnisse zu bekommen.“ Wenn man partout kein Einzelkämpfer ist, kann ein Lauftreff oder eine Trainingsgruppe Abhilfe schaffen. Oder eben doch das Fitness-Studio. In eben einer solchen Einrichtung berät Daniel Munoz als Studioleitung im Fitness Place in Henrichenburg vermehrt Neueinsteiger zum Jahreswechsel. Er empfiehlt den Weg weg vom Feuereifer zum behutsamen Einstieg: „Langsam beginnen, die Häufigkeit und die Intensität des Trainings an die aktuelle Fitness anpassen, die Belastung vorsichtig steigern und Rückschläge einkalkulieren.“ Zudem mache es Sinn, sich ergänzend zum Verbrennen von Kalorien parallel Gedanken zur richtigen Ernährung zu machen. Nur in einem Gesamtkonzept komme es zu dem, was den Sportler aktiv hält: innere Zufriedenheit und ein verbessertes Lebensgefühl durch Sport.

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