World Games sind das Ziel der Korfballer

Korfball: Weltmeisterschaft

Mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen läuft die deutsche Korfball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft, die am Freitag, 30. Oktober, in Belgien angepfiffen wird, auf. Fünf Castrop-Rauxelerinnen sind im Kader, wenn es in der ersten Partie ab 18 Uhr in Tielen Kasterlee bei Antwerpen gegen Ungarn geht.

CASTROP-RAUXEL

, 29.10.2015 / Lesedauer: 2 min
World Games sind das Ziel der Korfballer

Die Trainer Ruben Boode (li) und Vincent van der Sloot (Mitte) treffen mit ihrem Team am Freitag, 30. Oktober, in Belgien auf Ungarn.

Pascal Demuth (SKC) hat sich im Abschluss-Training am vergangenen Freitag eine schwere Knieverletzung zugezogen und ist am Spieltag im Krankenhaus in Recklinghausen.

Er berichtet: „Meine Eltern werden vor Ort in Belgien sein. Ich selbst schaue mir alle Live-Übertragungen der Spiele im Internet an.“ Der Schweriner ist sich sicher, dass die deutschen Korbjäger die Ungarn schlagen können.

Im Kader stehen die Castrop-Rauxelerinnen Anna Schulte, Karen Fuchs, Ina Heinzel, Johanna Gnutt (alle Schweriner KC) und Katharina Holtkotte (KV Adler Rauxel).

Mit einem Auftakterfolg würde sie sich die Auswahl des Deutschen Turnerbundes (DTB) die Chance erhalten, die Zwischenrunde um die Plätze fünf bis acht zu erreichen.

Sollte das Team der niederländischen Trainer Ruben Boode und Vincent van der Slot dieses Ziel erreichen, wäre zugleich auch ohne Wenn und Aber die Fahrkarte für die World Games 2017 im polnischen Wroclaw auf jeden Fall gelöst.

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Eine unlösbare WM-Aufgabe wartet auf die deutsche Nationalmannschaft in der zweiten Vorrundenpartie am Samstag, 31. Oktober, gegen Weltmeister Niederlande. Positiv überraschen könnten die Deutschen, wenn sie im abschließenden Vorrundenspiel am Sonntag, 1. November, einen Sieg gegen die Tschechische Republik landen.

Dann wäre gar das Erreichen des Halbfinals möglich. Pascal Demuth: „Da müssen wir richtig gut spielen. Zumal die Tschechen über sehr starke Herren verfügen.“

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Begeistert war Demuth von der WM-Vorbereitung, die er genossen hat. Hier traten die niederländischen U23-Weltmeister als Paten für die Deutschen auf und brachten ihnen einiges bei.

Wie der Schweriner zu berichten wusste, haben die heimischen Korbjägern jetzt vier Spielweisen zur Auswahl, um aus rund drei Metern Korbentfernung zum Erfolg zu kommen. Demuth: „Dabei warten wir gar nicht erst, bis ein Abfänger unter dem Korb ist – sondern werfen, sobald die Chance da ist.“

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