Zwei Ex-Profis wollen den SuS Merklinde nach oben führen

rnFußball-Kreisliga A

Derzeit verkünden die Clubverantwortlichen im Fußball allerorten, dass sie für die Saison 2020/21 mit ihrem Trainer planen. So auch beim SuS Merklinde.

Merklinde

, 20.01.2020, 15:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Kreisliga-A-Fußballer des SuS Merklinde belegen während der Winterpause den fünften Tabellenplatz. Mit 14 Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter FC Castrop-Rauxel, der den einzigen Aufstiegsplatz belegt, sind die Merklinder hinter ihren eigenen Ansprüchen ein Stück weit zurück. Denn sie wollten um den Bezirksliga-Aufstieg mitspielen.

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Erfahrung auf St. Pauli gesammelt

Für Martin Broll, den Sportlichen Leiter des SuS, gab es dennoch kein Vertun: Er verlängerte jetzt die Zusammenarbeit mit seinem Trainer Marco Gruszka, der einst für den FC St. Pauli in der 2. Liga spielte, auf die kommende Saison 2020/21. Zudem hat Broll einen weiteren Ex-Profi für das Projekt „Aufstieg“ gewinnen können. Toni Schreier (vormals VfL Bochum) unterstützt Martin Broll in der Sportlichen Leitung. Er soll SuS-Begegnungen und aber auch Partien anderer Vereine beobachten.

Coach Gruszka umreißt Schreiers Aufgaben mit den Worten: „Toni Schreier kümmert sich um viele Dinge im Umfeld unseres Teams. Neben der Entwicklung unserer Mannschaft hat er auch einen Blick für mögliche Neuzugänge, die uns weiterhelfen.“ Die Aufgabe des Entscheiders und Verwalters des Teams liege bei ihm, betonte der 44-jährige Marco Gruszka: „Ich habe natürlich immer ein offenes Ohr für Dinge, die von Toni Schreier an mich herangetragen werden.“

Der Coach gibt sich nicht mit der Rolle des Kreisliga-A-Trainers zufrieden. Er meint: „Wir haben jetzt einen Umbruch hinter uns. Der aktuelle Kader ist aber nicht für die Kreisliga geplant. Wir wollen aufsteigen – das war das Ziel, als ich im Sommer kam.“

Es sei allerdings alles andere als ein leichtes Unterfangen, Verstärkungen zu finden. Allen voran die Landesligisten Wacker Obercastrop und FC Frohlinde hätten bei den guten Kickern eine größere Sogwirkung. Gruszka: „Dazu muss man auch wissen, dass der Verein SuS Merklinde nicht so viel Geld in der Tasche hat. Wir möchten versuchen, über junge Spieler das Team weiterzuentwickeln. Daran arbeiten wir jetzt.“

Zwei Ex-Profis wollen den SuS Merklinde nach oben führen

2013 war Toni Schreier Interimstrainer beim SuS Merklinde. Jetzt unterstützt der Coach Marco Gruszka in seiner Arbeit – als Spielebeobachter und Bindeglied zum Vorstand. © Volker Engel

Der Unterbau fehlt am Fuchsweg


Das aktuelle Manko des SuS Merklinde: Die zweite Senioren-Mannschaft (Kreisliga C) befindet sich erst im Wiederaufbau. Und ein A-Junioren-Team als Unterbau für die Erste gibt es nicht.

Martin Broll hatte Marco Gruszka, der nach Castrop-Rauxel gezogen war, im Jahre 2010 zum SuS Merklinde gelotst – als Spielertrainer. 2016 wechselte Gruszka zur Spvg Schwerin, fungierte dort als Bezirksliga- und A-Junioren-Coach. Im Sommer 2019 kehrte er zurück nach Merklinde.

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